Kliniken in Dorsten und Haltern weiten Patienten-Versorgung wieder aus

Coronavirus

Neben Notfall- und Corona-Patienten werden in den Krankenhäusern in Dorsten und Haltern auch wieder andere „ausgewählte Patienten“ behandelt. Die Sorge vor einer Infektion sei unbegründet.

Dorsten

von Dorstener Zeitung

, 18.04.2020, 10:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das St. Elisabeth-Krankenhaus in Dorsten weitet die Behandlungen von Patienten wieder aus.

Das St. Elisabeth-Krankenhaus in Dorsten weitet die Behandlungen von Patienten wieder aus. Auch im Halterner St. Sixtus-Hospital sollen wieder mehr Patienten behandelt werden. © Hans Blossey

Um den Patienten aus der Region die bestmögliche Versorgung zu bieten, nimmt die Katholisches Klinikum Ruhrgebiet Nord GmbH (KKRN) ihre Arbeit in den vier Krankenhäusern in Dorsten, Haltern am See, Marl und Herten-Westerholt wieder auf. Mit hohen Sicherheitsmaßnahmen sollen Mitarbeiter und Patienten weiterhin vor dem Coronavirus geschützt werden.

Über die Sekretariate der jeweiligen Fachabteilungen können Patienten Sprechstunden-Termine vereinbaren, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Die entsprechenden Kontaktdaten können auf der Homepage des Klinikverbundes (www.kkrn.de ) eingesehen werden.

„Viele meiden generell Krankenhäuser“

Vor allem aber appelliert der Krankenhausverbund an Bürger mit starken Symptomen, den Rettungsdienst zu rufen oder eine Notaufnahme aufzusuchen: „Viele Patienten meiden gerade generell Krankenhäuser, weil sie Sorge haben, sich zu infizieren. Dabei sind sie bei uns sehr gut aufgehoben“, erklärt Dr. Andreas Weigand, Geschäftsführer des Klinikverbundes.

Gerade Notfälle von Menschen mit akuten Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie mit Anzeichen für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall sind in den letzten Wochen stark zurückgegangen. „Leider kommen viele Patienten zu spät ins Krankenhaus – das kann lebensgefährlich enden“, unterstreicht auch Guido Bunten, kaufmännischer Betriebsleiter und Prokurist der KKRN GmbH.

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