Künstler Bernd Caspar Dietrich bei der Erstellung der 99er-Spenden-Edition © Privat
Spendenaktion

Künstler stiftet Werke: Frauenhaus in Dorsten bekommt 2.000 Euro

Seine Bilder sollen 125.000 Euro für Frauen einbringen, die Opfer von Gewalt wurden. Künstler Bernd Caspar Dietrich ist auf einem guten Weg - das Frauenhaus Dorsten profitiert schon jetzt.

Selbst Minister Herbert Reul zeigte sich davon begeistert: Ein Künstler aus Dorsten stiftet über 100 Kunstwerke und hilft so Frauen, die Opfer von Gewalt wurden. Jetzt kann Bernd Caspar Dietrich eine schöne Nachricht verkünden: Er hat die nächste Hürde auf seinem Weg genommen – und davon wird auch das Frauenhaus in Dorsten konkret profitieren.

Original versteigert

Denn nachdem bereits 10.000 Euro beim Verkauf von Siebdrucken seines Werks „Metamorphose ORANGE 25“ zusammenkamen, ist nun auch das Original für gut 21.000 Euro versteigert worden. „2.000 Euro davon werden an das Frauenhaus Dorsten ausgeschüttet“, verspricht der Künstler, der in Gahlen-Besten mit Ehefrau Hella Sinnhuber den „Art-Park“ aufbaut.

„Eine dritte Ausschüttung in Höhe von 10.000 Euro wird nach den Osterfeiertagen erfolgen“, so Bernd Caspar Dietrich. Zudem sind bei der Verlosungsaktion eines Radiosenders weitere 1.440 Euro hereingekommen.

Ziel: 125.000 Euro

Insgesamt will er bis 2025 mindestens 125.000 Euro für Mädchen und Frauen erzielen, die Opfer von Gewalt geworden sind. Organisatorisch angebunden ist dies an die „Zonta says No“ von Barbara Amhofer, die Spenden für Frauenhäuser in Deutschland sammelt und das Kunst-Original versteigert hat. Durch die Coronakrise sei die Lage für Frauenhäuser desaströs geworden, es fehlen Plätze und finanzielle Unterstützung.

Über den Autor
Redaktion Dorsten
Geboren 1961 in Dorsten. Hier auch aufgewachsen und zur Schule gegangen. Nach erfolgreich abgebrochenem Studium in Münster und Marburg und lang-jährigem Aufenthalt in der Wahlheimat Bochum nach Dorsten zurückgekehrt. Jazz-Fan mit großem Interesse an kulturellen Themen und an der Stadtentwicklung Dorstens.
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Michael Klein