Kulturhauptstadt: Dorsten plötzlich drei Mal im Programm

DORSTEN Etwas überrascht zeigte sich Klaus Schmidt, Leiter des Dorstener Kulturbüros, als er per e-mail Post vom Kulturhauptstadtbüro Ruhr 2010 bekam.

von Von Michael Klein

, 13.10.2008, 15:11 Uhr / Lesedauer: 1 min

Im ersten offiziellen Programmheft, das am Montag in der Essener Zeche Zollverein vorgestellt wurde, tauchten unter dem Stichwort Dorsten nämlich drei Projekte auf, von denen eines Klaus Schmidt völlig unbekannt war."Passage Lippe" Neben der Ausstellung "Angekommen" im Jüdischen Museum und dem Kunst-Projekt "Gahlenscher Kohlenweg", deren Förderungen bereits gegeben worden waren, wurde Dorsten auch für das Projekt "Passage Lippe" gelistet. Mehrere Städte und Kreise entlang der Lippe hatten darin Projektideen entlang des Flusslaufes entwickelt, damit neben der Ruhr und den Orten der Industriekultur ein weiterer Schwerpunkt für touristische Angebote in der Metropole Ruhr entstehen kann.

"Davon höre ich das erste Mal", sagte Klaus Schmidt irritiert. Erst beim weiteren Durchblättern klärte sich die Sache auf: Nur die Städte zwischen Datteln und Bergkamen hatten das Projekt vorgelegt. Dorsten war bei "Passage Lippe" nur deshalb in das Inhaltsverzeichnis gerutscht, weil die Stadt in der Beschreibung des Flusslaufes erwähnt wird.

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