Kultursommer machte seinem Namen alle Ehre

Alle sind zufrieden

Anders als in den Vorjahren hatte der Kultursommer in diesem Jahr seinen Namen verdient. Strahlender Sonnenschein und warme Temperaturen freuten sowohl die Besucher als auch die Veranstalter. Der kleine Schauer am Samstagabend war da schnell wieder vergessen.

Dorsten

, 28.08.2016, 17:47 Uhr / Lesedauer: 2 min

"Jazzfreunde sind Schattenfreunde." So begrüßte Kulturbüro-Leiterin Sabine Podlaha die Besucher zum ersten Jazz-Frühschoppen des Kultursommers am Sonntag Mittag. Denn auch wenn die Stuhlreihen weitestgehend leer blieben - rund 350 Besucher hatten es sich mit einem kühlen Getränk oder einem Eis im Schatten am Rand des Marktplatzes gemütlich gemacht.

Endlich mal Glück mit dem Wetter

Während das kostenlose Programm am Sonntag in den vergangenen Jahren immer am Nachmittag stattfand, luden die Veranstalter in diesem Jahr zum ersten Mal zu einem Frühschoppen ein. Eine sehr gute Idee, meinte Sabine Podlaha im Nachhinein. "Ich würde sagen, es waren mehr Leute als sonst da." Das könnte allerdings auch am guten Wetter liegen. Schließlich hat es den Kultursommer in den Vorjahren wettertechnisch oft nicht so gut getroffen. "Häufig hat es den ganzen Tag geregnet und erst kurz vor dem Konzert aufgehört", erinnert sich Podlaha. Zu Rettungseinsätzen der Feuerwehr oder der Sanitäter kam es wegen der Hitze nicht.

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Der erste Tag des Kultursommers

Mit einem "zauberhaften Kabarett-Musik-Mix" startete der Dorstener Kultursommer. Weit mehr als 1000 Zuschauer waren begeistert.
27.08.2016
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Wildes Holz© Foto: Ralf Pieper
Margie Kinsky© Foto: Ralf Pieper
Die Befreiung der Blockflöte von ihrem biederen Ruf.© Foto: Ralf Pieper
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Matthias Rauch© Foto: Ralf Pieper
Es wurden Tränen gelacht am ersten Abend des Kultursommers.© Foto: Ralf Pieper
Die Band Wildes Holz war für viele Besucher der Höhepunkt des Abends.© Foto: Ralf Pieper
"Wir brauchen Magie", rief Matthias Rauch. Die hatte er in einer Flasche dabei.© Foto: Ralf Pieper
Herrliches Sommerwetter sorgte für einen vollen Marktplatz.© Foto: Ralf Pieper
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Matthias Rauch© Foto: Ralf Pieper
Wildes Holz© Foto: Ralf Pieper
Margie Kinsky© Foto: Ralf Pieper
Erwin Grosche© Foto: Ralf Pieper
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Erwin Grosche© Foto: Ralf Pieper
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Jürgen Becker© Foto: Ralf Pieper
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Doch nicht nur das gute Wetter, auch die verschiedenen Richtungen der Veranstaltungen überzeugten die Besucher. Comedy und Zauberei am Freitag, Orchestermusik am Samstag und Jazz mit lokalen Größen am Sonntag. "Es gibt wirklich nichts zu meckern. Das Programm war sehr abwechslungsreich", meinte Jörg Schultz, der seit Jahren regelmäßig zu den Veranstaltungen auf dem Marktplatz kommt.

"Die Laune war bei allen super"

Während auf der Bühne am Sonntag die Bigband Dorsten und die aus Dorsten stammende Jazzsängerin Romy Camerun die vielen Besucher unterhielten, zog auch Manfred Hürland von der Volksbank Dorsten ein positives Fazit. "Fulminant" und "spitzenklasse" nannte er den diesjährigen Kultursommer. "Die Künstler haben das tolle Publikum gelobt, die Besucher waren zufrieden, die Laune war bei allen super." Die Stimmung besonders am Samstag beim Auftritt der Neuen Philharmonie Westfalen ist auch Sabine Podlaha positiv aufgefallen: "Da sind die Leute abgegangen." Das kann auch Marlies Gövert bestätigen: "Es war unser erster Besuch beim Kultursommer und wir würden immer wieder kommen."

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Der zweite Tag des Kultursommers

Die Mischung aus Lachen, Staunen und Mitgehen zur Musik begeisterte die Zuschauer der Kabarett-Mix-Show am Freitagabend. Bei der Fortsetzung des Kultursommers am Samstagabend gab es nach einem kurzen Regenschauer eine Konzert der Extraklasse.
28.08.2016
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Ein kurzer Regenschauer leiitete den Kultursommer am Samstag ein.© Foto: Ralf Pieper
Die Neue Philharmonie Westfalen interpretierte die Musik der 80er Jahre.© Foto: Ralf Pieper
Erinnerungsvideos vom Konzert.© Foto: Ralf Pieper
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Am Freitag und Samstag kamen jeweils 1200 zahlende Besucher auf den Marktplatz, zum Frühschoppen am Sonntag waren es noch einmal knapp 350, schätzte Bürgermeister Tobias Stockhoff. "Rundum zufrieden" sei er mit der Veranstaltung, auch wenn es von einigen Besuchern Verbesserungsvorschläge gegeben habe. "Zum Beispiel wurde angemerkt, dass man die Getränkeversorgung noch verbessern könnte, oder auch die Bestuhlung. Da müssen wir allerdings gucken, dass wir auch ein funktionierendes Rettungskonzept haben", so Stockhoff.

Vorbereitungen für 2018 beginnen schon jetzt

Bereits in der nächsten Woche setzen sich Mitarbeiter des Kulturbüros als Veranstalter und der Volksbank als Sponsor zusammen, um über die Vorschläge zu beraten und eine Bilanz zu ziehen. "Und dann beginnen schon die Vorbereitungen für den nächsten Kultursommer in zwei Jahren", kündigte Sabine Podlaha an. 

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