FineArts

Kunstmarkt „FineArts“ am Schloss Lembeck: „Wir haben 165 Highlights“

An diesem Wochenende findet im Schlosspark Lembeck der Kunstmarkt „FineArts“ statt. Was 2004 als Weihnachtsmarkt begann, ist ein echter Publikumsmagnet geworden.

Im Schlosspark Lembeck gibt es an diesem Wochenende (Samstag und Sonntag 10 bis 18 Uhr) die Gelegenheit, den ganzen Corona-Stress für ein paar Stunden zu vergessen: Der Kunstmarkt FineArts ist wieder zu Gast. Kreative Köpfe aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland versammeln sich im herrlichen Ambiente des Schlossparks – 165 Aussteller an der Zahl.

„Wir haben aufgrund von Corona keine Absagen seitens der Aussteller,“ sagt Veranstalterin Anke Peters. „Ganz im Gegenteil: Unsere Stammaussteller sind allesamt mit dabei und zusätzlich neue Maler, Bildhauer und Kunsthandwerker. Vorbeischauen lohnt sich, denn es gibt noch mehr zu sehen als in den Jahren zuvor.“

Die Ausstellungszelte sind im coronakonformen Abstand aufgestellt. Auch beim Einlass sorgt zusätzliches Personal dafür, dass es möglichst keine zu langen Wartezeiten gibt, durch die Kontrolle zur Einhaltung der 3G-Regelung. Denn nur wer genesen, geimpft oder getestet ist, hat Zugang zum Schlosspark.

Keine Maskenpflicht im Freien, aber eine Empfehlung

Es gibt keine Begrenzung der Besucherzahl, da sich die FineArts auf 40.000 Quadratmeter verteilt. „Da ist Abstandhalten kein Problem,“ sagt Anke Peters. „Der Eintrittspreis beträgt für Erwachsene 12 Euro, Kinder und Jugendliche bis einschließlich 16 Jahre haben freien Eintritt. Im Freien gibt es keine Maskenpflicht, aber wir sprechen eine Maskenempfehlung aus. In den Innenräumen müssen Masken getragen werden.“

Was 2004 als Weihnachtsmarkt auf Schloss Grünewald in Solingen-Gräfrath begann, haben Anke Peters und ihre Wuppertaler Agentur Openmind-Management zu einem echten Publikumsmagneten entwickelt. „Ich habe gar nicht mit dem Erfolg gerechnet. Unsere Weihnachtsmärkte wurden sozusagen von Besuchern „überrannt“. Als ich das Angebot bekam, hier im Schlosspark Lembeck einen Kunstmarkt zu organisieren, habe ich nicht gezögert und meinen damaligen Hauptberuf aufgegeben. Und bis heute habe ich es nicht bereut!“

Urgestein mit begehrten Skulpturen wieder dabei

Die FineArts findet zum 14. Mal statt. Die Aussteller sind zu einer großen Familie geworden und freuen sich jedes Jahr, bekannte Gesichter zu treffen und mit den Besuchern interessante Gespräche zu führen. Nicht nur das Kaufen und Verkaufen steht für Besucher und Aussteller im Mittelpunkt, sondern auch das Zusammentreffen und der Austausch mit Gleichgesinnten. Auf die Frage nach einem besonderen Highlight antwortet Anke Peters: „Wir haben 165 Highlights.“

Ein Urgestein der Fine Arts ist Künstlerin Barbara Hänsel mit ihren skurrilen Figuren namens „Dick Madame“. Der Stand mit den molligen Damen lockt in jedem Jahr zahlreiche Besucher an und begeistert derart, dass die Künstlerin am Ende der FineArts nur noch wenige der mitgebrachten Exponate übrig hat.

Der besondere Flair des Kunstmarktes „FineArts“ hat sich weit über die Dorstener Grenzen herumgesprochen haben. Besucher nehmen auch Anfahrten über 100 Kilometer und mehr in Kauf, um im barocken Ambiente des Schlossparks einen bunten und abwechslungsreichen Querschnitt künstlerischen Schaffens zu erleben.

Über den Autor
Freier Mitarbeiter
Es ist die Unterhaltung mit anderen Menschen bei Reportagen, das Einfangen von Stimmungen bei Veranstaltungen und die Teilnahme an verschiedensten kulturellen Events in erster Reihe, die meine Arbeit so vielfältig machen. Nachdem ich als ausgebildeter Fotograf viele Jahre „nur“ für die Bilder zuständig war, empfinde ich heute das Schreiben als zusätzlichen wertvollen Blick „hinter die Kulissen“.
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Ralf Pieper