Kunstverein absolvierte Reise in die Vergangenheit

Zu Gast in Mecklenburg

DORSTEN Der Dorstener Kunstverein unternahm seine alljährliche Reise. Diesmal ging es nach Mecklenburg, wo ein umfangreiches Besichtigungsprogramm absolviert wurde. Die Teilnehmer sammelten vielfältige Eindrücke.

25.06.2009, 08:41 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die Kirche in Bad Doberan, eines der bekanntesten Bauten der Backsteingotik.

Die Kirche in Bad Doberan, eines der bekanntesten Bauten der Backsteingotik.

Auf den Spuren Tisa von der Schulenburgs besuchte die Reisegruppe am letzten Tag zunächst die Kirche in Gressow mit der von Tisa gestalteten - ihrem im Zusammenhang mit dem 20. Juli 1944 umgekommenen Bruder Fritz-Dietlof gewidmeten - Kapelle und das elterliche Schloss Tressow, das sich in einem bedauerlich schlechten baulichen Zustand befindet. Den Abschluss bildete das Treffen in der nach Tisa von der Schulenburg benannten Schule in Dorf Mecklenburg, wo die Gruppe von Lehrern und Schülern empfangen wurde. Dies geschah im Rahmen der zur Dorstener Ursulinenschule und über das Schülerprojekt „Ein Museum für Tisa „ auch zum Dorstener Kunstverein bereits bestehenden Verbindungen, deren weiterer Ausbau verabredet wurde. Nach einem Abstecher zu der Gedenkstätte Teehaus Trebbow, einem kleinen Pavillon, in dem vor dem Attentatsversuch vom 20. Juli Gespräche wichtiger Mitglieder des Widerstandes - darunter Claus Schenk Graf von Stauffenberg und Fritz-Dietlof von der Schulenburg - stattfanden, und einem gemeinsamen Essen endeten das lebendige Treffen und eine denk-würdige Reise in die Vergangenheit.

Lesen Sie jetzt