Lange Liste an Kandidaten für das Bürgermeister-Amt

Nach Lütkenhorst-Rückzug

Die Nachricht, dass Bürgermeister Lambert Lütkenhorst bei der Kommunalwahl im Mai 2014 nicht mehr antritt, hat bereits erste Konsequenzen. Denn die noch nicht benannten Bürgermeister-Kandidaten von CDU und SPD werden Konkurrenz bekommen.

Dorsten

von Von Klaus-Dieter Krause

, 20.11.2013, 08:03 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Kandidaten-Liste kann noch länger werden. Schließlich werden bei der Kommunalwahl auch Wählergemeinschaften antreten. Und 2009 hat es schon einmal ein Bewerber im Alleingang versucht. Theoretisch kommen dafür alle EU-Bürger in Frage, die in Deutschland wohnen, mindestens 23 Jahre alt sind und nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen wurden. Ihre Kandidatur müsste allerdings durch mindestens 250 Unterschriften befürwortet werden.

, die bei einer erneuten Lütkenhorst-Kandidatur auf eigene Bewerber verzichtet hätten, tendieren nun dazu, selbst einen Bürgermeister-Kandidaten aufzustellen. „Darüber werden wir auf unserem Stadtparteitag am 18. Januar entscheiden“, teilte FDP-Fraktions-Chef Thomas Boos mit. Er persönlich bedauere, dass Lütkenhorst nicht mehr antritt: „Aber die Entscheidung muss man respektieren. Unter diesen Vorzeichen spricht nun viel dafür, mit einem eigenen Bewerber dabei zu sein, der dann bessere Möglichkeiten hat, FDP-Positionen publik zu machen.“ Würde Boos selbst zur Verfügung stehen? „Wenn meine Partei das wünscht, würde ich wahrscheinlich nicht Nein sagen. Allerdings ist so ein Wahlkampf eine zeit- und arbeitsaufwendige Sache, die mit Familie und Beruf vereinbart werden muss.“

Wahrscheinlich werden die Dorstener

ähnlich reagieren. Ratsmitglied Hans-Jürgen Reitmeyer: „Ich habe nicht mit dem Lütkenhorst-Rückzug gerechnet. Und generell ist bei uns noch nicht über eine Kandidatur gesprochen worden. Falls aber die anderen kleinen Fraktionen Bewerber aufstellen, werden wir kaum darauf verzichten können.“ Gegen Lütkenhorst wären sie nicht ins Feld gezogen. Aber nach der jüngsten Entwicklung werden nun höchstwahrscheinlich auch die Dorstener

jemand küren, der für das Amt des Bürgermeisters kandidiert. Dies solle bei der nächsten, spätestens der übernächsten Mitgliederversammlung festgelegt werden.  

Die Kandidaten-Liste kann noch länger werden. Schließlich werden bei der Kommunalwahl auch Wählergemeinschaften antreten. Und 2009 hat es schon einmal ein Bewerber im Alleingang versucht. Theoretisch kommen dafür alle EU-Bürger in Frage, die in Deutschland wohnen, mindestens 23 Jahre alt sind und nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen wurden. Ihre Kandidatur müsste allerdings durch mindestens 250 Unterschriften befürwortet werden.

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