Lembeck hat jetzt ein neues „Dorfplätzchen“ mit alten Findlingen

Geld aus Bürgerbudget

Klein, aber fein - so präsentiert sich das neue „Dorfplätzchen“ in Lembeck. Das ehrenamtliche Engagement für die Umgestaltung bezeichnete Dorstens Bürgermeister als vorbildlich.

Lembeck

von Frank Langenhorst

, 06.07.2021, 07:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das "Lindenplätzchen" in Lembecks Dorfmitte ist am vergangenen Sonntag eingeweiht worden.

Das "Lindenplätzchen" in Lembecks Dorfmitte ist am vergangenen Sonntag eingeweiht worden. © Frank Langenhorst

Inspiriert durch die Lembecker Porte haben sich einige Helferinnen und Helfer Anfang letzten Jahres zusammengefunden, um aus der trostlosen Dorfmitte ein ansehnliches Plätzchen zu machen. Am Sonntag (4. Juli) traf man sich zur kleinen Einweihung an der Wulfener Straße/Ecke Bahnhofsstraße.

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Im Dezember 2020 waren vom Bürgerbudget der Stadt Dorsten 6.665 Euro für dieses Lindenplätzchen ausgelobt worden. Den Eigenanteil in Höhe von 1.666,25 Euro haben die Firmen Elvermann Schaltechnik, das Ingenieurbüro Cosanne und Baustoffe Heiming gespendet. Im Frühjahr haben die Firmen für die Bepflanzung sogar noch ordentlich was drauf gelegt.

Alte Findlinge bei Bauarbeiten entdeckt

Gartenbau-Ingenieurin Dagmar Harks erstellte Pläne, die nicht nur die pflegebedürftige alte Linde berücksichtigten, sondern auch die Ausgestaltung des Platzes mit Kastenlinden und uralten Findlingen vorsahen. Diese Findlinge waren beim Ausschachten des Mehrfamilienhauses von Michael Langenhorst an der Wulfener Straße entdeckt worden. Höchstwahrscheinlich waren dort Steinreste des Kirchenanbaus von 1936 vergraben.

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Bürgermeister Tobias Stockhoff lobte bei der Einweihung des Lindenplätzchens: „Ein toller Platz ist in Lembeck entstanden. Während an anderen Stellen über dreckige Ecken gemeckert wird, zeigen die Menschen hier, dass man es mit bürgerschaftlichem und Kooperation Engagement besser macht.“

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