Nach TV-Eklat: Prinz Alexander kanzelt seinen „Bruder“ im Video ab

Promis unter Palmen

Nach einem TV-Eklat hat Alexander Prinz von Anhalt seinen „Bruder“ Marcus in einem 100-Sekunden-Video abgekanzelt. Auch der Sender Sat.1 hat auf die homophoben Äußerungen reagiert.

Dorsten

, 14.04.2021, 14:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Alexander Prinz von Anhalt hat in einem Video deutliche Worte gefunden für die homophoben Äußerungen seines „Bruders auf dem Papier".

Alexander Prinz von Anhalt hat in einem Video deutliche Worte gefunden für die homophoben Äußerungen seines „Bruders auf dem Papier". © privat

Der Privatsender Sat.1 nimmt die erste Folge der zweiten Staffel seiner Reality-Show „Promis unter Palmen - Für Geld mache ich alles!“ aus dem Internet. Marcus Prinz von Anhalt hatte sich am Montagabend homophob geäußert und für Empörung gesorgt.

Der gelernte Metzger und gegen Geld von Frédéric Prinz von Anhalt adoptierte frühere Bordellbesitzer war Drag-Queen Katy Bähm, hinter der der Berliner Burak Bildik steckt, schwulenfeindlich angegangen. Unter anderem nannte er Küsse von zwei Männern „eklig“ und verwendete schwulenfeindliche Schimpfwörter.

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Auch der in Dorsten lebende Alexander Prinz von Anhalt äußerte sich in einer 100-Sekunden-Wutrede über seinen „Bruder auf dem Papier“, mit dem er „nie Kontakt gehabt“ hat. Für seine deutliche Distanzierung erhielt Alexander seit Dienstag in den sozialen Medien viel Zustimmung.

Bei „Promis unter Palmen“ geht es darum, dass Prominente zusammen wohnen und gegeneinander antreten. Sie wählen nach und nach Bewohner raus, als Erster musste am Montagabend Marcus Prinz von Anhalt (54) gehen. Sat.1 bestätigte: „Prinz Marcus von Anhalt wird in Zukunft in keiner Show von Sat.1 mehr stattfinden.“

Schon 2020 sorgte die Sendung für viel Aufsehen. Vom Sieger Bastian Yotta distanzierte sich Sat.1 ähnlich wie jetzt von Marcus Prinz von Anhalt: „Sat.1 distanziert sich grundsätzlich von allen gewaltverherrlichenden und sexistischen Aussagen (...) Weitere Produktionen mit Bastian Yotta sind nicht geplant.“ Es war ein älteres Video aufgetaucht, in dem Yotta sich frauenfeindlich geäußert und sexuelle Belästigung verharmlost hatte.

mit Material von dpa

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