Löschzüge müssen Videos aus dem Internet entfernen

"Cold Water Challenge"

Der Spaß währte nur kurz: Die "Cold Water Challenge"-Videos, die von Dorstener Löschzügen der Freiwilligen Feuerwehr übers Wochenende ins Internet gestellt wurden, müssen gelöscht werden.

Dorsten

, 02.06.2014, 17:31 Uhr / Lesedauer: 1 min
Löschzüge müssen Videos aus dem Internet entfernen

Auch der Löschzug Wulfen hatte sich an der "Cold Water Challenge" beteiligt.

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Bis auf eine Dorstener Feuerwehr-Einheit hatten inklusive beider Jugendfeuerwehren und des ABC-Zugs alle den Spaß mitgemacht, der zunächst nur als interne Sache gedacht war, im Internet aber durch die sozialen Medien verbreitet und von vielen Internet-Nutzern angeklickt worden war. Aufgrund der zehn Videos hatte es sogar erste Anfragen nach einer Mitgliedschaft in einer Jugendfeuerwehr gegeben. Vom „Werbe-Effekt“ zeigte sich allerdings Fischer nicht überzeugt. „Ich bin mir sicher, dass diese Videos nicht der Einsatzbereitschaft der Freiwilligen Feuerwehr in Dorsten entspricht.“

Die Feuerwehr sei Teil der Verwaltung der Stadt Dorsten und müsse entsprechend nach außen dargestellt werden. Deshalb habe er sich dazu entschieden, die Anweisung zu geben, die Videos zu entfernen. „In Übereinstimmung mit meinen Vorgesetzten.“ Auch der Kreisbrandmeister habe dieselbe Position vertreten. Fischer gab im Gespräch mit der Dorstener Zeitung an, erst in der Zeitung von den Videos erfahren zu haben.

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Möglichkeiten, mit ihm vor dem Dreh der Videos das Ganze abzusprechen, habe es gegeben. „Ich bin grundsätzlich immer erreichbar.“ Sorge, nun als „Spaßbremse“ dazustehen, hat Fischer nicht. „Das ist meine feste Überzeugung, dass die Videos nicht die Leistungsfähigkeit der Feuerwehr widerspiegeln.“

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