Mädchen (17) mit Messer niedergestochen

Auf einem Schulhof

Ein Verbrechen schockt die Menschen auf der Hardt: Am Montag um 23 Uhr wurde eine 17-jährige Dorstenerin auf dem Schulhof der Pestalozzi-Grundschule an der Storchsbaumstraße niedergestochen. Die Polizei konnte einen Tatverdächtigen kurze Zeit später festnehmen.

Dorsten

von Claudia Engel

, 05.09.2017, 17:41 Uhr / Lesedauer: 2 min
Mit Absperrbändern sicherte das Ermittlerteam den Tatort, den Schulhof der Pestalozzi-Grundschule an der Storchsbaumstraße. Ein Kollege der Abteilung für kriminaltechnische Untersuchungen (r.) suchte mit einem Metalldetektor die umliegenden Sträucher und Gebüsche nach der Tatwaffe ab.RN-Fotos (2) Engel

Mit Absperrbändern sicherte das Ermittlerteam den Tatort, den Schulhof der Pestalozzi-Grundschule an der Storchsbaumstraße. Ein Kollege der Abteilung für kriminaltechnische Untersuchungen (r.) suchte mit einem Metalldetektor die umliegenden Sträucher und Gebüsche nach der Tatwaffe ab.RN-Fotos (2) Engel © Foto: Claudia Engel

Mädchen (17) mit Messer niedergestochen

© Foto: Claudia Engel

Die 17-Jährige, so die Polizei am Dienstag auf Anfrage, sei mittlerweile außer Lebensgefahr: „Sie wurde Montagnacht von Ärzten operiert“, sagte Polizeisprecher Michael Franz.

Die Jugendliche sei nach der Messerattacke zunächst noch ansprechbar gewesen und konnte der Polizei vor ihrer Einlieferung ins Krankenhaus einen Tatverdächtigen benennen. Er wurde von der Polizei festgenommen. Das geht aus einer Agenturmeldung hervor, wurde so aber nicht von Michael Franz, Polizeisprecher der Recklinghäuser Polizei, bestätigt.

Weitere Einzelheiten zum Tathergang und zu dem mutmaßlichen Täter wurden aus ermittlungstaktischen Gründen zunächst nicht bekannt gegeben. Die Mordkommission sei dabei, die näheren Tatumstände zu ermitteln, sagte Michael Franz.

Der Tatort war am Dienstag weiträumig von der Polizei abgeriegelt worden. Ein Ermittlerteam suchte dort nach Spuren. Das Kriminalkommissariat 11, die Mordkommission, war vor Ort. Ein Kollege vom KK 33, der kriminaltechnischen Untersuchung (KTU), war mit einem Metalldetektor bewaffnet in der Umgebung des Schulhofes unterwegs und suchte die umliegenden Sträucher und Gebüsche ab. Polizeisprecher Michael Franz meinte, dass damit nach der Tatwaffe gesucht worden sei. Vermutlich hat der Täter sie nach der Attacke auf das Mädchen verschwinden lassen.

Gespenstische Stille

Der Schulbetrieb der Grundschule konnte am Dienstag nur unter Einschränkungen laufen. Die Kinder wurden durch einen Nebeneingang hinausgeleitet, sie durften nicht, wie gewohnt, den mit Spielgeräten gespickten Schulhof überqueren oder dort herumtoben. Auf dem Schulhof-Gelände herrschte gespenstische Stille. Dort, wo sonst in den Pausen lautes Kindergeschrei ertönt, erledigten am Dienstagvormittag die Polizeibeamten schweigend ihre Arbeit. Wie die Pressesprecherin der Stadt, Lisa Bauckhorn, in Abstimmung mit der Schulleitung auf unsere Anfrage sagte, habe man sich mit der Polizei verständigt, welche Auskünfte den Kindern der Schule gegeben werden sollen, warum sie den Schulhof am Dienstag nicht nutzen konnten. „Wir wollten Panik vermeiden“, sagte Lisa Bauckhorn. Am Mitw

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