Magier Matthias Rauch brachte viele Freunde mit

Bühnenshow zum 20.Geburtstag

Jeder Zauberer fing mal klein an. Zur Musik von Harry Potter eröffnete Matthias Rauch am Samstagabend seine Jubiläumsshow und zeigte Bilder seines ersten Auftritts. Dieser ist mittlerweile 20 Jahre her. Ein Grund zu feiern.

Dorsten

von Julian Schäpertöns

, 20.09.2015, 12:59 Uhr / Lesedauer: 1 min

„Für mich war es klar, dass ich meine Jubiläumsshow in Dorsten feiern werde“, erzählte Matthias Rauch. Mit einer großen Abendshow verzauberte der 32-Jährige also die Gäste in der Aula der St.-Ursula-Realschule.

Mischung aus Zauberei und Comedy

Die Mischung aus Zauberei und Comedy kam gut an: Mit fingerfertigen Kartentricks, dem schwebenden Tisch und seiner preisgekrönten Nummer „Lemon Tree“ brachte der ehemalige Deutsche Meister der Zauberkunst die Zuschauer zum Staunen. Im Publikum schaute auch seine ganze Familie zu – inklusive Oma Rauch. „Sie ist mein größter Fan“, gab Matthias Rauch zu.

„Und mein Opa war damals der Grund, warum ich angefangen habe zu zaubern. Ich hielt ihn für den größten Magier der Welt.“ Obwohl Matthias Rauch mittlerweile Auftritte in der ganzen Welt absolviert, kommt er immer wieder gerne zurück nach Dorsten und hat noch eine ganz besondere Verbindung zu seiner Heimatstadt. Die Bühne teilte Rauch gerne mit drei internationalen Comedians: John Doyle aus den USA, Peter Löhrmann aus der Schweiz und Ausbilder Schmidt aus Deutschland waren der Einladung gefolgt und feierten zusammen mit Rauch.

Verständigungsprobleme

Doyle erzählte Anekdoten über Verständigungsprobleme in Deutschland und wie er mit seinen Rückenproblemen an jeder Ecke Leidensgenossen trifft. Löhrmann zeigte einen Trick, den Matthias Rauch ihm hinter der Bühne gezeigt hatte, und zauberte aus einem Fünf-Euro-Schein einen Zehner, und Ausbilder Schmidt legte eine überraschende Tanznummer zu Madonnas „Hung Up“ aufs Parkett. Zwischenzeitlich gratulierten die Ehrlich Brothers, das berühmte Magier-Duo aus Herford, per Videogruß.

Wer Matthias Rauch das nächste Mal in Dorsten sehen möchte, muss sich noch bis Dezember gedulden. Geplant ist ein Weihnachtsvarieté.

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