Miteinander essen, miteinander sprechen

Interkulturelles Picknick

Mitzubringen sind: Neugierde, das Verständnis füreinander. Und ganz wichtig: eine zu Hause selbst zubereitete Lieblingsspeise aus dem eigenen Land für vier Personen. Am 26. August (Samstag) findet von 15 bis 18 Uhr im und rund um den Treffpunkt Altstadt (Auf der Bovenhorst 9) das erste Dorstener „Interkulturelle Picknick“ statt.

Dorsten

, 17.08.2017, 16:22 Uhr / Lesedauer: 1 min
Miteinander essen, miteinander sprechen

Marion Werk, Margarethe Matschinsky (Dorstener Integrationsforum), Christian Joswig (Treffpunkt Altstadt) und Christine Bertels (Stadtteilbüro „Wir machen Mitte“) laden zum 1. Interkulturellen Picknick ein.

Ziel der Veranstaltung des Dorstener Integrationsforums: Menschen mit und ohne Migrationshintergrund sollen sich kennenlernen. Und wie geht das besser als über das Essen? „Das gemeinsame Einnehmen einer warmen Mahlzeit ist in allen Kulturkreisen ein wichtiger Bestandteil des Miteinanders“, erklärt Mitorganisatorin Marion Werk.

Tischdeko und Kletterangebot

Das Integrationsforum stellt Grillwürstchen („natürlich aus einem türkischen Laden und deshalb ohne Schweinefleisch“), Brot und Getränke und übernimmt auch die Kosten für die Tischdeko und das Kletterangebot, das die Teilnehmer nutzen können. „Dieses wird von ausgebildeten Klettertrainern pädagogisch begleitet.“ Möglich wird dies durch die Unterstützung aus Mitteln des Bürgerfonds des Stadtumbauprogramms „Wir machen Mitte“. Wie berichtet, hatte das Integrationsforum daraus eine Förderung von 750 Euro erhalten.

Perfekter Veranstaltungsort

Für Christina Bertels vom Stadtteilbüro „Wir machen Mitte“ ist der Veranstaltungsort wie geschaffen für das Picknick. „Sowohl von seiner zentralen Lage her als auch im Hinblick auf seine künftige Ausrichtung.“ Sollte die Veranstaltung Erfolg haben, soll es eine Wiederholung geben, wenn auch dann ohne erneute Bürgerfonds-Förderung. „Dann müssten wir Sponsoren suchen“, so Christian Joswig, Leiter der Einrichtung.

Für die Premiere gilt: Anmeldung ist nicht nötig, „wer kommt, kommt“. Margarethe Matschinsky hat bei Integrationslotsen Werbung für das Picknick gemacht, Flugblätter in deutscher, englischer, arabischer und persischer Sprache verteilt. Und sie hofft, dass viele deutsche Mitbürger kommen: „Wir wollen zeigen, dass es bei allen Unterschieden viele Gemeinsamkeiten gibt, dass es sich lohnt, Berührungsängste abzubauen."

Besucher, die teilnehmen möchten, aber nicht wissen, wo sich der Treffpunkt Altstadt befindet, treffen sich um 14.30 Uhr vor dem Media Markt. Von dort werden sie abgeholt und zum Picknick begleitet.

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