Mobile Impfaktionen, wie die der Stadt am DRK-Haus, funktionieren hervorragend. Jetzt sollten schnell die nächsten Termine folgen. © Manuela Hollstegge
Meinung

Mobile Impfaktionen funktionieren – Wir brauchen mehr davon!

Die Impfaktion der Stadt am Freitagnachmittag war mehr als gut besucht. Dass auch viele sich zum ersten Mal impfen ließen, zeigt, wie wichtig gerade solche mobilen Termine sind.

Hätte die Stadt Dorsten mehr Impfdosen bekommen, hätten ihre Partner unendlich viel Personal zur Verfügung und hätte der Tag mehr als 24 Stunden, hätten sich deutlich über 180 Menschen am Freitag bei der mobilen Aktion der Stadt am DRK-Haus impfen lassen.

Nach Angaben von Stadtsprecher Ludger Böhne ließen sich rund die Hälfte der 180 Menschen zum ersten Mal impfen. Das zeigt, dass man auch heute noch, rund fünf Monate nach der Abschaffung der Impfpriorisierung, Menschen durch solch eine Aktion erreichen kann.

Sie nutzen das Angebot, denn es ist niedrigschwellig, nah und kann ohne große Vorbereitung wahrgenommen werden. Denn nicht jeder, der noch nicht geimpft ist, ist gleich ein totaler Impfgegner.

Viele Menschen können durch mobile Aktionen erreicht werden

Solche Aktionen der Stadt sind daher äußerst wichtig, um die Menschen zu erreichen, die durch Impfzentren in kilometerweiter Entfernung nicht erreicht wurden und auch aktuell durch die Hausärzte nicht erreicht werden.

In Anbetracht der immens steigenden Corona-Zahlen sollte es jetzt zügig mehr solcher Termine geben – am besten natürlich mit mehr als nur 180 Impfdosen pro Termin. Aber das liegt wohl nicht in den Händen der Stadt. Die Park-Situation indes sollte sie beim nächsten Mal ein bisschen mehr im Blick haben.

Über die Autorin
Redaktion Dorsten
Ich bin gebürtige Dorstenerin, lebe und arbeite hier. Dorsten und vor allem die Menschen der Stadt liegen mir sehr am Herzen. Wichtig sind mir jedoch auch die Kirchhellener. Seit mehreren Jahren darf ich über den kleinen Ort berichten und fühle mich daher sehr mit dem Dorf verbunden. Menschen und ihre Geschichten, Bildung und Erziehung – das sind Themen, die mir wichtig sind. Und das liegt nicht nur daran, dass ich zweifache Mutter bin.
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Manuela Hollstegge

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