Momentan die Rosa-Periode

Kirchhellen Natürlich wollen wir Ihnen auch in dieser Woche weitere Künstler des Symposiums im Jugend-Kloster vorstellen. Den Beginn macht diesmal die Niederländerin Ingrid Simons.

17.07.2007, 18:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die 31-Jährige ist sozusagen das "Küken" der Veranstaltung und fühlt sich in ihrer Rolle sichtlich wohl.

Eine so junge freischaffende Künstlerin hat natürlich auch noch die Ambitionen einige Dinge auszuprobieren, um ihren endgültigen Stil zu finden. Momentan hat Simons, wie sie selbst sagt, eine "Rosa-Periode".

Die Hintergründe ihrer Bilder sind alle in der Farbe angehaucht. "Ich mag den Ton vor allem, weil er zwar warm und gemütlich wirkt, aber teilweise auch an Feuer erinnert und Beklemmungen hervor rufen kann", so Simons.

Neue Seiten der Natur

Die Themen ihrer Arbeiten sind immer wieder unterschiedlich. "Ich reise viel und entdecke immer neue Seiten der Natur", erklärte Simons. Mit ihrem Fotoapparat, den sie immer bei sich trägt, macht die Künstlerin viele Aufnahmen, die sie teilweise erst Jahre später wieder zur Hand, wenn sie, wie sie selbst sagt, bereit für die Motive ist. So war es auch nach ihrer Reise durch Deutschland.

Deutsche Bänke

Zunächst hatte sie sich auf bewegte Natur spezialisiert und Personen, die sich darin aufhalten. In Deutschland beschäftigte sie sich zum ersten Mal mit Bänken. "Ich finde, sie gehören hier einfach zur Natur und zeigen, dass es trotzdem Leben beispielsweise in einem Wald gibt, obwohl keine Menschen zu sehen sind", erläuterte sie. Die Landschaft scheint einfach zu warten.

Prinzipiell seien ihre Arbeiten alltäglich, meinte Simons. Dennoch haben sie etwas geheimnisvolles und mysteriöses und genau das sei es, was sie so speziell machen, und Simons selbst so mag. dzi

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