Montessori-Schule darf Unterricht offiziell beginnen

04.07.2007, 18:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Dorsten Große Freude beim Montessori-Verein Dorsten/Lembeck. Gestern konnte Vorsitzende Birgitt Weßeling-Busch die gute Nachricht überbringen, dass sie bei der Bezirksregierung in Münster die Genehmigung für die staatlich anerkannte Grundschule (Ersatzschule) erhalten hat. «Endlich ist es offiziell», freute sich die Montessori-Engagierte. Die Maria-Montessori-Schule Dorsten wird am 6. August mit einer jahrgangsgemischten Klasse des ersten und des zweiten Schuljahres den Unterricht aufnehmen.

In nur neun Monaten hat der Verein es geschafft, alle Hürden zu nehmen und die Vorgaben zu erfüllen, die an die Genehmigung einer Schule geknüpft sind. Erst am 25. Oktober 2006 gründete sich der Verein, suchte und fand in Sandra Grimm-Jandewerth eine engagierte Lehrkraft mit Montessori-Diplom, mit der gemeinsam das pädagogische Konzept erarbeitet wurde. Dieses Konzept bildet die Grundlage, um die Genehmigung für eine Ersatzschule zu erhalten.

Seit Januar gibt es Vortragsabende, bei denen deutlich wurde, wie groß das Interesse der Bürger an einer alternativen Schule und anderen Lernmodellen ist. Schwierig war es für den Verein, geeignete Räume zu finden. Das Gebäude sollte zunächst Platz für eine Startklasse bieten, aber auch die Möglichkeit besitzen, später alle vier Klassen aufzunehmen. «Mit der ehemaligen Astrid-Lindgren-Schule konnte ein Gebäude gefunden werden, bei dem sich der Vermieter auf eine gestaffelte Anmietung des Hauses einlassen konnte», blickte sich Birgitt Weßeling-Busch im Rückblick auf die bisherige Entwicklung. Der Verein freut sich über die attraktiven hellen Räume mit besonderer Atmosphäre.

Das Finanzkonzept könnte mit Hilfe von Heinz Thier erarbeitet werden und auch diese Zahlenvorgaben fanden den Zuspruch der Bezirksregierung.

Der Endspurt

«In den letzten Wochen vor Schulstart geht es nun in den Endspurt», blickte die Montessori-Vorsitzende nach vorne. Die Schulmöbel wurde bereits Ende Juni ins Schulhaus gebracht. Nun müssen die Räume gestaltet und eingerichtet werden, damit sich die Kinder gleich zum Start heimisch fühlen «und eine gute Atmosphäre zum Lernen vorfinden», wie Birgitt Weßeling-Busch betonte. se

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