„Montessori-Schulen" planen räumliche Fusion

Umzug frühestens 2017

Für den Trägerverein der Montessori-Grund- und Realschule ist es ein lang gehegter Wunsch, beide Schulen unter einem Dach vereinen zu können. Ein Umzug von Holsterhausen (Standort der Grundschule) nach Wulfen (Standort der Realschule) steht unmittelbar jedoch nicht bevor, frühestens 2017.

Holsterhausen/Wulfen

, 11.02.2016, 13:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Montessori-Grundschule ist seit 2007 im ehemaligen Gebäude der Martin-Luther-Schule an der Juliusstraße 40 zu Hause. Dort besuchen 95 Kinder aus Dorsten und Umgebung den Unterricht.

Die Montessori-Grundschule ist seit 2007 im ehemaligen Gebäude der Martin-Luther-Schule an der Juliusstraße 40 zu Hause. Dort besuchen 95 Kinder aus Dorsten und Umgebung den Unterricht.

Das bestätigte am Donnerstag (11.2.) die Vorsitzende des Trägervereins der Schulen, Birgit Weßeling-Busch. Einige Eltern machen sich Gedanken darüber und sorgen mit Mutmaßungen auf Facebook für Verwirrung.

Überlegungen einer Planungsgruppe

"Richtig ist, dass sich eine Planungsgruppe mit der Überlegung beschäftigt, wie der freie Gebäudeteil in Wulfen genutzt und ob er die Bedürfnisse der Grundschule erfüllen kann", sagte Weßeling-Busch. Grundsätzlich, so Weßeling-Busch, mache es Sinn, dass beide Schulformen von den Klassen 1 bis 10 unter einem Dach vereint werden. "Einen entsprechenden Vorstoß haben wir ja schon einmal gemacht, als wir einen Montessori-Campus auf dem ehemaligen Freibad-Gelände an der Bismarckstraße im Marienviertel geplant haben. Da ist dann aber nichts daraus geworden", erinnerte Weßeling-Busch an frühere Überlegungen des Trägervereins.

In diesem Jahr aber werde ganz sicher nichts aus etwaigen Umzugsplänen. "Die Planungsgruppe arbeitet daran, ist aber noch nicht soweit. Wir werden die Öffentlichkeit rechtzeitig informieren", meinte Weßeling-Busch. Frühestens 2017, in den Sommerferien, könne ein Umzug verwirklicht werden, steckt sie einen groben Zeitplan für die mögliche Fusion beider Schulen ab.

Anmeldephase

So bleibt es dabei, dass 95 Kinder die Montessori-Grundschule an der Juliusstraße in Holsterhausen in 2016 und auch noch bis Mitte 2017 weiter besuchen werden. Bis zum Sommer rechnet die Schule noch mit einigen weiteren Anmeldungen, auch wenn "jetzt schon einige Zusagen herausgegangen sind". "Unser Einzugsgebiet beschränkt sich nämlich nicht nur auf Dorsten. Wir nehmen auch Kinder aus Gladbeck, Kirchhellen, Marl und Bottrop auf", sagte Weßeling-Busch.

Ähnlich sieht es auch an der Reform-Realschule in Wulfen am Kleinen Ring aus. Im Gebäude der ehemaligen Matthäus-Hauptschule lernen und leben 130 Kinder und Jugendliche von der 5. bis zur 10. Jahrgangsstufe. Auch hier werden im Sommer weitere Fünftklässler hinzustoßen.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt