Motorrad-Unfall: Polizei relativiert Verletzungen des Opfers

Unfall

Nach einem Unfall in Lembeck sah es am Sonntag zunächst nicht gut aus für einen Motorradfahrer. Inzwischen gibt es neue Informationen.

Dorsten

, 19.07.2021, 17:10 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein Rettungshubschrauber brachte den verletzten Motorradfahrer am Sonntag von Lembeck auf schnellstem Weg ins Krankenhaus.

Ein Rettungshubschrauber brachte den verletzten Motorradfahrer am Sonntag von Lembeck auf schnellstem Weg ins Krankenhaus. © Guido Bludau

Das Motorrad klemmt unter dem Auto, der Fahrer liegt mit schweren Verletzungen auf dem Asphalt. Dieses Bild bietet sich Polizeibeamten und dem Notarzt am Sonntag, als sie zu einem Unfall auf der Rhader Straße gerufen werden.

Gegen 12 Uhr wollte ein 47-jähriger Autofahrer aus Velen von der Rhader Straße nach links auf die A31 abbiegen. Zeitgleich kam ihm nach Polizeiangeben ein 55-jähriger Motorradfahrer entgegen. Der wurde bei der Kollision sehr schwer verletzt, wie es schien. Ein Rettungshubschrauber wurde angefordert, der den Mann auf schnellstem Weg in ein Krankenhaus brachte.

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Am Tag danach gab Polizeisprecher Andreas Lesch ein wenig Entwarnung. „Das Unfallopfer ist im Krankenhaus, schwebt aber nicht in Lebensgefahr“, bestätigte er auf Anfrage. Die Verletzungen stellten sie bei den Untersuchungen als nicht so gravierend heraus, wie zunächst befürchtet.

Die Unfallstelle musste zeitweise in beide Richtungen gesperrt werden. Die Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit, Abschlepper mussten angefordert werden. Der Sachschaden wird auf 17.000 Euro geschätzt.

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