Nach dem Prozess Arbeit verloren

10.07.2007, 18:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Dorsten Es war nach Auffassung des Jugendschwurgerichtes eine Menschen verachtende, feige Tat. Dass er wegen seiner Beteiligung an der schweren Körperverletzung am Schwedenhaus würde büßen müssen, war dem 18-jährigen Christoph B. klar. Doch sein Anwalt Michael Schwankl hält das vom Gericht festgesetzte Strafmaß von einem Jahr und zehn Monaten für zu hoch. Denn: «Das Gesetz sieht vor, dass ein jeder nach seiner Schuld verurteilt wird. Das war im Prozess nicht der Fall.» Schwankl will deshalb in Revision gehen, auch wenn ihm das Urteil zurzeit noch nicht vorliegt. Der Anwalt rechnet sich Chancen aus, dass der Bundesgerichtshof ein niedrigeres Strafmaß festsetzt. Für seinen Mandanten sind die Folgen seiner schweren Verfehlung am Schwedenhaus ohnehin schmerzlich: Der 18-Jährige verlor gleich nach seiner Verurteilung seine Arbeitsstelle. eng

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