Nanu-Nana zieht an den Marktplatz

Ladenlokal wird umgebaut

Sabine Przystawik und Axel Baumgärtel schließen Ende des Jahres das Ladenlokal ihrer "Goldschmiede am Markt" und konzentrieren sich auf ihre Werkstatt-Arbeit im ersten Obergeschoss des Hauses, Markt 10. In das Ladenlokal zieht "Nanu-Nana".

DORSTEN

, 11.09.2014, 17:40 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nanu-Nana zieht an den Marktplatz

Sabine Przystawik und Axel Baumgärtel ziehen sich aus ihrem Ladenlokal am Markt zurück, um für den neuen Mieter des Gesamt-Komplexes "Nanu-Nana" Platz zu machen. Ihre Werkstatt im 1. Obergeschäft bleibt weiterhin für Kunden geöffnet.

"Wir müssen das Ladenlokal den Erfordernissen der Zeit anpassen und für eine Vermietung attraktiv machen", erklären die Dorstener Geschäftsleute. Mieter Siegfried Müller, der seit zehn Jahren das benachbarte Herrenmoden-Geschäft betreibt, hatte den Stein ins Rollen gebracht: "Nach 45 Arbeitsjahren in der Modebranche werde ich Ende November 2014 das Geschäft schließen und mich in den Ruhestand verabschieden", erklärte Müller. Bei der Suche nach einem Nachfolger mussten die Goldschmiede die Erfahrung machen, dass alte Geschäftskonzepte dem heutigen Konsum- und Kaufverhalten nicht mehr angemessen sind. Passagen zum Beispiel sind out - potenzielle Käufer sollen direkt vom Straßenpflaster in die Verkaufsräume fallen.Mietvertrag unterschrieben

So will es auch "Nanu-Nana" - die Kette, die Wohnaccessoires, Geschenk- und Dekoartikel anbietet, wird auch am Markt eine Filiale eröffnen. Der langfristige Mietvertrag ist unterschrieben. "Anfang des Jahres beginnen wir mit den Umbauarbeiten, die einige Monate in Anspruch nehmen werden", hoffen Przystawik und Baumgärtel, dass ihre neuen Mieter im Frühjahr 2015 einziehen können. Sie räumen ihr kleines Ladenlokal, sodass sich "Nanu-Nana" auf rund 250 Quadratmetern über die gesamte Erdgeschoss-Fläche ausbreiten kann. Ihre Goldschmiede-Werkstatt im Obergeschoss bleibt weiter geöffnet: "Wir rücken wieder näher an den Kunden heran und etwas vom Handel weg", so Sabine Przystawik. Kundenaufträge, Umarbeitung und Reparaturen gehören fortan zum Kerngeschäft, Handelsware wird nicht mehr geführt. 

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