Bis Herbst 2022 wird die A 31 zwischen Bottrop und Dorsten saniert. Jetzt beginnt die zweite Phase. © Michael Klein (Archiv)
Baustelle

Neue Sperrung: Auf der A 31 beginnt jetzt Phase 2 der Dauer-Baustelle

Auf der A 31 bei Dorsten beginnt jetzt die zweite Phase der Dauerbaustelle. Zum Start wird nächste Woche eine Auffahrt vorübergehend gesperrt.

Die Fahrbahnsanierung auf der A 31 zwischen Bottrop und Dorsten geht in die zweite Phase. Zum Start der Herbstferien wird der Verkehr in Fahrtrichtung Oberhausen verlegt – und eine Auffahrt in Dorsten drei Tage lang gesperrt.

Von Montag (11. Oktober), 9 Uhr, bis Mittwoch (13. Oktober), 18 Uhr, ist neben der Anschlussstelle Bottrop-Feldhausen auch die vorherige Anschlussstelle Dorsten gesperrt. Eine Umleitung erfolgt mit einem Roten Punkt über die nach Bottrop-Feldhausen folgende Anschlussstelle Bottrop-Kirchhellen.

„Die Maßnahme findet in den Herbstferien – und damit in einer verkehrsärmeren Zeit – statt und wird auch in Nachtarbeit erledigt, um sie zeitlich kurz zu halten und den Verkehr möglichst wenig zu beeinflussen“, sagt Projektleiter Christopher Köster von der Niederlassung Westfalen der Autobahn GmbH. „Für Rettungsdienste bleibt die Anschlussstelle Dorsten im Bedarfsfall offen.“

3+1-Verkehrsführung in beide Richtungen

Der Verkehr war im Sommer hauptsächlich auf die Richtungsfahrbahn Emden verlegt worden. Seitdem verlaufen zwei verengte Fahrspuren in Richtung Emden und eine verengte Fahrspur in Richtung Oberhausen auf dieser Richtungsfahrbahn. Nur eine weitere verengte Fahrspur in Richtung Oberhausen blieb auf der Richtungsfahrbahn Oberhausen. Experten sprechen von einer „3+1-Verkehrsführung“.

Nun wird bis Frühjahr 2022 der äußere Teil der Richtungsfahrbahn Oberhausen saniert. Dafür wechselt der eine Fahrstreifen auf dieser Richtungsfahrbahn auf den zuvor grunderneuerten Innenteil nahe des Mittelstreifens. Die Arbeiten werden insgesamt noch ein Jahr dauern, so lange bleibt auch die Anschlussstelle Bottrop-Feldhausen fast durchgängig gesperrt.

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Veränderungen gab es immer, doch nie waren sie so gravierend. Und nie so spannend. Die Digitalisierung ist für mich auch eine Chance. Meine journalistischen Grundsätze gelten weiterhin, mein Bauchgefühl bleibt wichtig, aber ich weiß nun, ob es mich nicht trügt. Das sagen mir Datenanalysten. Ich berichte also über das, was Menschen wirklich bewegt.
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Stefan Diebäcker