Offenheit und Emotionen

13.07.2007, 17:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Kirchhellen "Kunst und Religion" hieß das Motto der Gesprächsrunde am Donnerstagabend.

Im Rahmen des Symposium hatte das Jugend-Kloster zu einer Diskussion mit den Küsntlern eingeladen. Pater Johannes Römelt moderierte die Veranstaltung und gab daher eine kurze Einleitung. "Ich finde, dies ist eine gute Gelegenheit über die Arbeit der Künstler nachzudenken", erklärte er.

Viele Akteure des Symposiums haben schlimme Erfahrungen in ihrer Umwelt gemacht. Was einer der Gründe ist, weshalb sie in ihrer Arbeit immer wieder in den Dialog mit Gott gehen. "Wie können solche Dinge geschehen", ist nur eine der Fragen, die immer wieder gestellt werden und letztlich mit in den Bilder und Skulpturen verarbeitet werden.

"Sowohl Kunst als auch Religion haben immer etwas mit Emotion und Betroffenheit zu tun", so Pater Römelt.

Gemeint ist, wie wichtig einem persönlich die Dinge sind, die im Umfeld geschehen und wie man letztlich darauf reagiert, also wie stark die Berührungspunkte sind. Dabei spielen individuelle Erfahrungen eine ganz große Rolle.

Eine weiterer Aspekt des Themas ist die Offenheit und Empfangsbereitschaft. "Wenn ich in mein Atelier gehe, dann mache ich mich von allem frei, und warte, was auf mich zukommt. Das gleiche Gefühl habe ich, wenn ich eine Kirche betrete", berichtete die Grafenwälder Künstlerin Helga Natz. dzi

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