Oktoberfest: Keine Karten mehr in den freien Verkauf

Schützenverein Feldmark

Sie waren von ihren Feldmärker Fans begeistert, die Fans von ihnen: Und so werden die Musiker der "Münchner Zwietracht" auch beim 7. Oktoberfest am Samstag, 13. Oktober, das weiß-blau geschmückte Festzelt auf der Festwiese an der Walter-Norres-Straße rocken.

FELDMARK

von Von Michael Klein

, 03.05.2012, 17:05 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Musiker der »Münchener Zwietracht« kommen zum Oktoberfest.

Die Musiker der »Münchener Zwietracht« kommen zum Oktoberfest.

Das Oktoberfest auf der Feldmark hat sich zum absoluten Renner im Dorstener Veranstaltungskalender entwickelt. Und dieser bajuwarischen Riesen-Party ist es geschuldet, dass sich immer mehr Oktoberfest-Freunde beim veranstaltenden Schützenverein Feldmark I und II als Mitglied anmelden: Denn Mitglieder werden bei der Kartenvergabe bevorzugt.

Zum diesjährigen Prozedere erklärt Vereins-Geschäftsführer Klaus Gievert: "Wir haben alle unsere 800 Mitglieder angeschrieben, dass sie maximal vier Karten bekommen." Bis spätestens 30. Juni müssen sie eine Rückantwort geben, wie viele Tickets sie haben wollen. "Mehr als 1000 Tickets sind bis jetzt schon reserviert", so Klaus Gievert.

3500 Plätze stehen beim Oktoberfest zur Verfügung, heißt: Selbst wenn alle Mitglieder ihr Kontingent ausschöpfen, bleiben noch 300 Karten übrig. Im Vorjahr waren diese Tickets noch in den freien Verkauf gegangen - an der Vorverkaufsstelle im Gartenbetrieb Rexforth hatte es schon frühmorgens eine Riesenschlange gegeben. Viele, die dort anstanden, mussten enttäuscht und ohne Karte wieder von dannen ziehen. Mehr als 500 Leute hatten ihren Namen hinterlassen, um von einer kurzfristigen Karten-Rückgabe profitieren zu können.

Restkarten an ausgewählte Freunde "Das machen wir in diesem Jahr anders", kündigt Schützenvereins-Vorsitzender Dieter Dreckmann an. "Die Restkarten werden wir an ausgewählte Freunde des Schützenvereins und langjährige Unterstützer des Oktoberfestes verkaufen und nicht mehr in den freien Verkauf geben." Eine Ausweitung des erfolgreichen Oktoberfests auf zwei Tage schloss Dreckmann ebenso aus wie ein größeres Zelt, um noch mehr Publikum unterbringen zu können. "Da müssten wir dann ein viel umfangreicheres Sicherheitskonzept erstellen."

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