Online-Umfrage beendet: Was Lembeck und Rhade verbindet

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Die Online-Befragung zur Dorfentwicklung von Lembeck und Rhade ist beendet. Zwei Dinge haben beide Stadtteile gemeinsam. Und eine Altersgruppe war bei der Umfrage aktiver als erwartet.

Lembeck, Rhade

, 06.11.2020, 07:45 Uhr / Lesedauer: 2 min

Was soll in meinem Dorf so bleiben wie es ist? Und was soll sich verändern? Einen Monat hatten die Menschen in Lembeck und Rhade Zeit, um Hinweise zu geben für das Dorfentwicklungskonzept. Die Resonanz war aus Sicht der Stadtverwaltung erfreulich.

Was Lembeck und Rhade „gleich“ macht

Exakt 300 Teilnehmer an der Online-Befragung, die am 31. Oktober endete, wurden gezählt. Die beiden Stadtteile „schenkten“ sich dabei nichts. „Es haben 154 Rhader und 156 Lembecker mitgemacht“, bestätigte Stadtsprecher Christoph Winkel auf Anfrage. „Und es waren exakt genauso viele Männer wie Frauen.“

Als „erfreulich“ wird im Rathaus die hohe Zahl der Teilnehmer aus der Altersgruppe 31 bis 60 Jahre bewertet. In Rhade waren es 61 Prozent, in Lembeck sogar 69 Prozent. „Das ist die Personengruppe, die sonst bei Beteiligungen nicht so zahlreich anzutreffen ist“, erklärt Winkel. Doch gerade die Jüngeren in dieser Altersgruppe sind die Zukunft der Dörfer im Dorstener Norden.

Die jungen Erwachsenen und die Senioren waren bei der Umfrage etwa gleich stark vertreten, sowohl in Rhade als auch in Lembeck mit durchschnittlich 15 Prozent aller Beteiligten.

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Die Auswertung der Fragebögen erfordert einige Zeit. Auf den ersten Blick, so Winkel, sei erkennbar, dass es sich um einen „bunten Strauß an Themen“ handele. Die Ergebnisse sollten eigentlich im November in sogenannten Bürgergesprächswerkstätten in Lembeck und Rhade bekannt gegeben werden, doch das ist mit Blick auf die Corona-Schutzverordnung nicht möglich. „Wir haben die vorgesehenen Teilnehmer in Zusammenarbeit mit dem Büro Frauns aus Münster deshalb zu Videokonferenzen eingeladen“, sagt Winkel.

Bürgerversammlungen derzeit nicht möglich

Auch wenn sich alle Beteiligten eigentlich unbegrenzte Bürgerversammlungen vor Ort wünschen, besteht Zuversicht, dass auch bei den Videokonferenzen der produktive Austausch zu den Ergebnissen der Bürgerbefragungen und deren Einbindung in die Planungsprozesse erfolgen wird. Über die Ergebnisse der Bürgerbefragungen, deren Beratung und die weitere Einbindung wird die Öffentlichkeit nach den Videokonferenzen informiert, teilte die Stadtverwaltung mit.

Elke Frauns, deren Büro den Prozess begleitet, hatte kürzlich betont, dass im Frühjahr 2021 die Konzepte vorliegen könnten und dann auch öffentlich präsentiert würden. Wenn Corona es zulässt.

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