Petrinum-Schüler zeigten kuriose Experimente

Sechs Schulklassen

Die Petrinum-Schüler gaben mit Experimenten ganz besonderer Natur Antwort auf die wirklich wichtigen Fragen des Alltags. Zum Beispiel, wie hoch Cola mit Mentos in die Luft schießen kann, wie aus Kaugummis Lebensmitel hergestellt werden oder was man tun muss, damit blondes Haar locker fällt.

DORSTEN

von Von Michael Klein

, 28.11.2011, 17:33 Uhr / Lesedauer: 1 min

Sechs Petrinum-Klassen waren nämlich in den letzten Monat fleißig dabei, an naturwissenschaftlichen Phänomenen zu forschen, die die insgesamt mehr als 120 Schüler schon immer brennend interessiert haben. Am Montag präsentierten die mehr als 50 Kleingruppen in der Pausenhalle vor den unbestechlichen Augen einer Jury aus Lehrern, Eltern, Oberstufenschülern und Vorjahresgewinnern ihre Ergebnisse – die Preisvergabe folgt demnächst. Ist der letztjährige Ausbruch des isländischen Vulkans mit dem unaussprechlichen Namen schuld daran, dass sich gleich mehrere Teams mit dem heißen Austritt von Magma beschäftigten? Lennart und Luca hingegen nahmen lieber Luftverwirbelungen unter die Lupe, während Phillip nachwies, welche Gesteinsarten am nachhaltigsten Wasser filtern.

Franziska, Michel und Senem erzeugten mit lautem Getöse und schwerem Laubgerät Windkraft-Strom, während ein paar Stände weiter Kaugummi aus Lebensmitteln hergestellt oder die Schimmelbildung am Brot-Objekt gezeigt wurde. Mehrere Mädchen bewiesen kreativen Forscherinnendrang, der so manchen Beauty-Tipp für den Laufsteg des Alltags-Lebens abwirft: Sarah und Annika legten dar, dass mit Ion-Tec behandeltes Blondhaar lockerer fällt, nebenan wurde Deo aus natürlichen Stoffen produziert und Katharina und Emily präsentierte eine Tücher-Kollektion, eigenhändig mit Blauholz und getrockneten Schildläusen gefärbt, eingerollte Glasmurmeln sorgten während des Färb-Vorgangs für eine interessante Musterung.

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