Polizei sucht nach Frauenleiche - "Opfer" war am Arbeitsplatz

WULFEN Mit mehreren Streifenwagen hat die Polizei am Donnerstagabend am Barkenberger See nach einer Frauenleiche gesucht. Später wurde das vermeintliche Opfer wohlbehalten am Arbeitsplatz angetroffen.

von Dorstener Zeitung

, 30.01.2009, 07:16 Uhr / Lesedauer: 1 min
Über eine Stunde suchte die Polizei am Barkenberger See nach einer Frauenleche - zum Glück vergeblich.

Über eine Stunde suchte die Polizei am Barkenberger See nach einer Frauenleche - zum Glück vergeblich.

Ein 40-jähriger Dorstener hatte sich am Abend bei der Polizei gemeldet und behauptet, mehrere Jugendliche hätten eine Frau in den Barkenberger See geworfen. Die Polizei rückte folgerichtig mit allen verfügbaren Streifenwagen aus und suchte über eine Stunde mit Taschenlampen das Ufer ab.

Schließlich wurde das vermeintliche Opfer, eine 42 Jahre alte Dorstenerin, gesund und munter an seinem Arbeitsplatz angetroffen. Ein Verbrechen hatte nicht stattgefunden. Der vermeintliche Hinweisgeber war nach Angaben der Polizei offensichtlich geistig krank und wurde in eine Psychiatrie gebracht. Ein Strafverfahren wird dennoch eingeleitet.

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