Rallye für E-Fahrzeuge führt auch durch Dorsten

Wave-Trophy

Ein E-Karmann Ghia und ein E-Bulli sind in einer Qualifizierungsmaßnahme der Dorstener Arbeit umgerüstet worden. Mit beiden Fahrzeugen nimmt jeweils ein Team der Beschäftigungsgesellschaft im Juni an einer Rallye für E-Fahrzeuge teil - mit Stopp am Dorstener Stadtstrand.

Dorsten

, 22.04.2016, 16:58 Uhr / Lesedauer: 1 min
Rallye für E-Fahrzeuge führt auch durch Dorsten

Die beiden Teilnehmer-Teams der Dorstener Arbeit, Hendrik Heeger und Thomas Hein von der Firma Interevent sowie Bürgermeister Tobias Stockhoff freuen sich, dass die Fahrer der „Wave 2016“ am 12. Juni in Dorsten einen Boxenstopp einlegen.

Stephan Thiemann ist den himmelblauen Karmann Ghia schon oft gefahren. „Ein tolles Auto“, schwärmt er. Der kleine Flitzer ist genau wie ein E-Bulli als Qualifizierungsprojekt in der Werkstatt der Dorstener Arbeit umgerüstet worden. Mit beiden Fahrzeugen nimmt die gemeinnützige Beschäftigungsgesellschaft vom 10. bis zum 18. Juni an der „Wave Trophy“ teil, einer Rallye für Elektrofahrzeuge.

Von der Nordsee zu den Alpen

In acht Tagen von der Nordsee zu den Alpen – da ist klar: Um Geschwindigkeit geht es bei der Rallye nicht. „Die Botschaft lautet vielmehr: Elektro-Autos sind alltagstauglich, umweltfreundlich und machen Spaß“, sagt Geschäftsführer Jürgen Erhardt. „Unterwegs müssen wir aber einige Tagesaufgaben lösen“, ergänzt Stephan Thiemann. „Da kommt es vor allem auf Pünktlichkeit an.“

Stopp am Stadtstrand

100 Strom-Fahrzeuge sind auf unterschiedlichen Routen unterwegs gen Süden, rund ein Drittel wird am 12. Juni einen Boxenstopp in Dorsten einlegen. Genauer gesagt: am „Stadtstrand 46“, dem Open-Air-Spektakel während der Fußball-Europameisterschaft am Platz der Deutschen Einheit. Gegen Mittag werden die Fahrer an der Wall- und Grabenanlage drei Stunden Rast machen. „Wir wussten bis vor wenigen Tagen gar nicht, dass es dort einen Stromanschluss gibt“, räumte Organisator Hendrik Heeger am Freitag ein. Während die Autos auftanken, gibt es für die Fahrer eine Stadtführung und eine Stärkung. Oder sie schauen sich an, was einige Autohäuser in der Altstadt ausstellen: E-Fahrzeuge natürlich.

Die Dorstener Arbeit berät, qualifiziert und beschäftigt Menschen, um sie in ihrer beruflichen und sozialen Integration zu fördern. Im Projekt „Elektromobilität“ rüstete sie in den letzten zwei Jahren zwei Oldtimer zu alltagstauglichen und umweltfreundlichen Elektroautos um. Bei der „Wave Trophy“ im vergangenen Jahr belegte ein Team aus Dorsten den dritten Platz.

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