Rauchmelder schreckte Nachbarschaft in Wulfen-Barkenberg auf

Feuerwehr-Einsatz

Ein Rauchmelder hatte am Samstagnachmittag angeschlagen und gleich mehrere Anwohner einer Mehrfamilienhaus-Siedlung im Bereich der Barkenberger Allee aufgeschreckt. Die Feuerwehr rückte aus.

Wulfen-Barkenberg

, 29.08.2020, 17:55 Uhr / Lesedauer: 1 min
Parallel zum Löschangriff über das Treppenhaus entschieden sich die Einsatzkräfte, auch über eine Drehleiter einen Zugang zur betroffenen Wohnung zu suchen.

Parallel zum Löschangriff über das Treppenhaus entschieden sich die Einsatzkräfte, auch über eine Drehleiter einen Zugang zur betroffenen Wohnung zu suchen. © Guido Bludau

Nach dem Notruf erschienen die alarmierten Einheiten aus Wulfen und der hauptamtlichen Wache vor Ort. Zwar war der Warnton lautstark zu hören, doch in der betroffenen Wohnung machte niemand auf und auch sonst gab es keine Anzeichen auf eine akute Gefahrensituation. Parallel zum Löschangriff über das Treppenhaus entschieden sich die Einsatzkräfte, auch über eine Drehleiter einen Zugang zur betroffenen Wohnung zu suchen.

Batterieschwacher Rauchmelder

Dies gelang auch zeitnah gewaltfrei durch ein auf Kipp stehendes Fenster und der Drehleiter. Nach genauer Kontrolle der Wohnung gab es hier glücklicherweise keinen Brand. Nur der batterieschwache Rauchmelder hatte Alarm geschlagen. In der Wohnung war zu diesem Zeitpunkt, wie schon durch Nachbarn vermutet, niemand zu Hause.

„Oft sind leere Batterien schuld, dass der Rauchmelder Alarm schlägt. Trotzdem ist die Feuerwehr froh, dass Nachbarn auf das Geräusch aufmerksam werden und den Notruf wählen. Denn ohne genaue Nachschau kann ein Schadensfeuer nicht ausgeschlossen werden“, warnt Feuerwehr-Pressesprecher Dirk Heppner. Deshalb heißt es auch in Zukunft: Lieber einmal zu viel Nachschau halten, als einmal zu wenig und es kommt jemand zu Schaden. Getreu dem Motto: Vorsicht ist besser als Nachsicht.

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