Reinigung wird neu geregelt

DORSTEN "Im Extremfall stehen 130 Frauen auf der Straße." Alle Beteiligten hoffen jedoch, dass ihr Beschluss, durch den die Stadt erheblich Geld sparen soll, nicht diese negativen Folgen haben wird.

von Von Klaus-Dieter Krause

, 04.06.2008, 15:21 Uhr / Lesedauer: 1 min

Einstimmig entschied der Bauausschuss am Montag, dass die Fremdfirmen-Reinigungsaufträge für öffentliche Gebäude gekündigt und europaweit neu ausgeschrieben werden. Die Umstellung soll dann im Sommer 2009 erfolgen. Die neuen Verträge haben eine Laufzeit von drei Jahren und sollen in manchen Fällen die Reinigungskosten bis zu 50 % senken.

Nach einem Jahr, so sicherte die Verwaltung zu, werde es einen Erfahrungsbericht geben. Kontrolliert werden soll, ob Reinigungsstandards und Mindestlöhne eingehalten werden.

Jobs nicht in Gefahr?

Bedenken, die Beschäftigten der bisher in den öffentlichen Gebäuden tätigen Service-Firmen könnten allesamt ihren Job verlieren, traten die Befürworter entgegen. Erstens können alle Unternehmen sich an der Neu-Ausschreibung beteiligen. Zweitens seien diese Firmen nicht ausschließlich auf die Stadt Dorsten fixiert. Und drittens benötigten auch die Firmen Reinigungs-Personal, die schließlich den Zuschlag bekommen.

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