Reken macht dem Stern Konkurrenz

12.11.2007 / Lesedauer: 2 min

Dorsten Stephan Reken Am Sonntagabend strahlte ein Stern aus Tausenden von Lämpchen über dem Marktplatz. Einen Tag nach dem 2. Dorstener Lichterfest strahlt (Foto), 2. Vorsitzender der Dorstener Interessengemeinschaft Altstadt (DIA): "Das war eine tolle Veranstaltung".

Dabei hatte er am Samstagnachmittag noch arge Bedenken. Der Himmel über Dorsten hatte sich zugezogen, es gab sogar eine Sturmwarnung. "Aber keiner hat abgesagt, das hat mich besonders gefreut", so Reken, der sich besonders für die Unterstützung des Ordnungsamtes und der Feuerwehr bedankt: "Wir haben immer gemeinsam Lösungen gefunden, wenn es mal ein kleines Problem gab."

Hilfsbereitschaft

Beeindruckt war er auch von der tollen Stimmung unter den einzelnen Beteiligten, die sich in einigen Situationen gegenseitig halfen und problemlos zusammenarbeiteten. Und das obwohl es zwischendurch sehr voll und stressig war. "Am Sonntagnachmittag kam man auf dem Markt ja kaum noch vorwärts, so viele Menschen waren da." Zwischen 40 000 und 50 000 Besucher hätten - so Reken - den Weg nach Dorsten gefunden.

Platzregen

Nur die Kinder taten Stephan Reken ein wenig leid. Gerade als der Hl. St. Martin hoch zu Ross Einzug hielt, gab es einen Platzregen. Auch die knapp 6 000 Kerzen, die schon tagsüber auf dem Markplatz leuchten und einen Stern unter dem Stern bilden sollten, konnten erst am Abend entzündet werden. "Allerdings hätten wir bei den Besuchermassen sowieso Probleme bekommen, eine solche Anzahl von Kerzen überhaupt aufzustellen", sieht Reken auch das als eher kleinen Rückschlag an.

Einer Neuauflage des Lichterfestes stehe nichts im Wege. Auch der Stern, der bei allen Besuchern gut ankam, soll 2008r wieder über Dorsten erleuchten. DM

Foto-Impressionen vom Lichterfest beim Online-Dienst unserer Zeitung unter:

www.westline.de/go/lichter

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