Rettungshubschrauber musste kommen

Alle Notärzte im Einsatz

Wegen einer Vielzahl von Notfällen am Sonntagabend musste die Feuerwehrleitstelle einen Rettungshubschrauber aus Lünen nach Wulfen beordern. Alle anderen Kräfte waren bereits "gebucht".

Dorsten

, 31.07.2016, 17:47 Uhr / Lesedauer: 1 min
Rettungshubschrauber musste kommen

Eine Reihe von Schaulustigen beobachtete den Hubschraubereinsatz. Der Grund war einfach: Ein Mann hatte gesundheitliche Probleme und musste auf dem schnellsten Weg ins nächste Krankenhaus.

Der ADAC-Hubschrauber Christoph 8 landete deshalb auf dem Richtersfeld/Beckersfeld in Wulfen. Wegen zahlreicher Schaulustiger musste die Feuerwehr das Gelände für die Landung sichern. Grund für den Hubschraubereinsatz war ein Patient, der einen Herzanfall erlitten hatte. Der Notarzt aus dem Hubschrauber sattelte auf den Rettungswagen um und begleitete den Mann zur Marler Klinik.

Markus Terwellen, Feuerwehrsprecher, erklärte gegenüber unserer Zeitung: "Beide Notärzte aus Dorsten waren in Wulfen und Rhade im Einsatz. Es ist völlig normal, dass die Feuerwehrleitstelle in Recklinghausen dann Christoph 8 aus Lünen anfordert. Die Flugzeit nach Dorsten ist kürzer, als wenn ein Rettungswagen aus Recklinghausen nach Dorsten beordert würde."

Neugierige kamen mit Kindern

Alltäglich für die Einsatzkräfte sei es auch, dass eine Reihe von Schaulustigen die Ereignisse verfolgen. "Und dabei wird auch ständig gefilmt", sagt Terwellen. In Wulfen waren am Sonntag etliche Familien mit ihren Kindern aus den Häusern geströmt, um den Rettungshubschraubereinsatz mitzuerleben. "Solange wir nicht bei den Rettungs- und Bergungsarbeiten behindert werden, ist das noch okay. Es geht natürlich nicht, dass Unfallopfer oder Kranke fotografiert oder gefilmt werden", betont der Feuerwehrmann.

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