Anna S. (Pseudonym) ist seit dem fürchterlichen Unfall auf der Halterner Straße auf einen Rollator angewiesen. Sie könne keine Schritt mehr ohne Schmerzen gehen, sagt sie.
Anna S. (Pseudonym) ist seit dem fürchterlichen Unfall auf der Halterner Straße auf einen Rollator angewiesen. Sie könne keine Schritt mehr ohne Schmerzen gehen, sagt sie. © Claudia Engel
Zivilprozess in Essen

Schmerzgepeinigtes Unfallopfer weint beim Feilschen um Entschädigung

Was muss eine Versicherung nach einem grässlichen Autounfall einem Opfer bezahlen, das lebenslang schmerzgepeinigt sein wird? Ein Zivilgericht hat sich damit am Montag beschäftigt.

Für Anna S. (Name von der Redaktion geändert) hörte ihr altes Leben am 30. Oktober 2018 auf. An diesem Tag wird sie auf der Halterner Straße in Höhe der Kreuzung zum Katenberg als Fußgängerin von einem angetrunkenen Autofahrer nachweislich bei Rot über den Haufen gefahren.

Ein Wunder, dass das Unfallopfer noch lebt

Vereidigter medizinischer Sachverständiger untersuchte Klägerin

Keine Blutergüsse oder Schwellungen im Schulterbereich

Subjektives Schmerzempfinden soll sehr ausgeprägt sein

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Seit 20 Jahren als Lokalredakteurin in Dorsten tätig. Immer ein offenes Ohr für die Menschen in dieser Stadt, die nicht meine Geburtsstadt ist. Das ist Essen. Ehefrau, dreifache Mutter, zweifache Oma. Konfliktfähig und meinungsfreudig. Wichtige Kriterien für meine Arbeit als Lokalreporterin. Das kommt nicht immer gut an. Muss es auch nicht. Die Leser und ihre Anliegen sind mir wichtig.
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