Schnellbus fährt ab nächstem Jahr probehalber im 15-Minuten-Takt

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Die Stadt sah den 15-Minuten-Takt für den SB 25 zwischen Dorsten und Recklinghausen aus Kostengründen kritisch. Doch jetzt wird es doch eine zwei-jährige Testphase geben.

Dorsten

, 04.09.2020, 08:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Im Mai noch sah die Dorstener Stadtverwaltung den 15-Minuten-Takt für die Schnellbuslinie SB 25 (Dorsten - Marl - Recklinghausen), der Bestandteil des vom Kreis initiierten „Vestischen Klimapakts“ sein soll, kritisch: auf Dauer zu teuer für die Stadt, außerdem seien die Busse aktuell wegen der Coronakrise leer - eine Entscheidung sollte deshalb vertagt werden.

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Im Juli jedoch gab es ein Gespräch zwischen den Stadtspitzen aus Dorsten, Marl und Recklinghausen. Hintergrund: Das Nahverkehrsunternehmen „Vestische“ brauchte im Hinblick auf den Fahrplanwechsel dringend Planungssicherheit, ob es zu der angedachten zweijährigen Testphase kommen wird.

Ergebnis: Die drei Städte einigten sich auf einen Beschlussvorschlag an die Politik vor Ort, der die Bedingungen für den Probebetrieb auflistet.

Geld aus dem Klimapakt

In seiner Sitzung am Dienstag segnete der Dorster Umwelt- und Planungsausschuss die Liste ab.

Der 15-Minuten-Takt soll nun kommen, wenn er auf zwei Jahre beschränkt bleibt. Seine Finanzierung erfolgt aus dem Vestischen Klimapakt. Zum Ende gibt es eine Evaluierung, um über die Fortsetzung oder die Rücknahme der Taktverdichtung zu entscheiden. Und bevor es zum dauerhaften 15-Minuten-Takt kommen sollte, muss das Thema Geld auf der Tagesordnung stehen.

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