Schnelles Internet für das Gewerbegebiet Dorsten-Ost

Breitbandausbau ist abgeschlossen

"Eine nicht enden wollende Geschichte findet nun doch ein Ende!" So begrüßte Bürgermeister Tobias Stockhoff die Vertreter von 15 Unternehmen des Gewerbegebiets Dorsten-Ost und des Industrieparks Dorsten-Marl. Denn: "Höhere Internetgeschwindigkeiten sind jetzt möglich. Die Telekom hat die Anschlüsse mit der neuesten Technik ausgestattet."

Feldmark

, 20.07.2015, 15:29 Uhr / Lesedauer: 1 min
Schnelles Internet für das Gewerbegebiet Dorsten-Ost

Die Telekom hat die Anschlüsse im Gewerbegebiet Ost und im Industriepark mit der neuesten Technik ausgestattet. Bürgermeister Tobias Stockhoff (3.v.r.) und Frank Neiling (5.v.r.), kommunaler Ansprechpartner für den DSL-Ausbau der Telekom, teilten die Fertigstellung am Montag den Unternehmen mit.

Damit der Datenverkehr ungehindert fließen kann, wurden bis tief in das Gebiet hinein Glasfaser-Leitungen verlegt: Auf ihnen können die Daten nun per Lichtwellen übertragen werden.

Problem der Randgebiete

"Meist ist die Technik in der Innenstadt topmodern. Je weiter man sich an die Randgebiete begibt, umso schlechter wird sie", sagte Frank Neiling, kommunaler Ansprechpartner für den DSL-Ausbau der Telekom. "Und an den Rändern befinden sich oft die Gewerbegebiete. Je nach Unternehmen ist aber eine schnelle Internetverbindung relevant - teilweise sogar überlebenswichtig."

Durch das öffentliche Netz können nun diese hohen Geschwindigkeiten von den Betrieben bei ihren Kundenberatern - ob Telekom oder Fremdanbieter - gebucht werden. Je nach Entfernung zum Schaltverteiler - der sich in der Nähe des Poco-Marktes befindet - erreicht die Übertragungsgeschwindigkeit bis zu 50 MBit pro Sekunde. "Aber Unternehmen, die sich etwas weiter davon entfernt befinden, brauchen nicht beunruhigt sein. Unsere Messungen haben ergeben, dass kein Unternehmen in diesem Gebiet unter 25 MBit pro Sekunde kommt", so Aneta Marx von der Wirtschaftsförderung in Dorsten (Windor).

Eigenanteil der Kosten

Dass es überhaupt zu dem Ausbau kam, ist vor allem 15 der ansässigen Unternehmen zu verdanken, die einen Eigenanteil der Kosten getragen haben. "Das zeigt die hohe Solidarität untereinander", so Neiling. "Denn obwohl einige bereits individuelle Lösungen für sich gefunden hatten, haben sie sich trotzdem beteiligt." Hinzu kommt, dass nun 200 Haushalte und Gewerbetreibende auf das Netz zugreifen können, das aus Initiative einiger weniger zustande kam. "Insgesamt hat das Projekt 65.000 bis 70.000 Euro gekostet", so Neiling. Gefördert wurde es zudem dank dem Regionalen Wirtschaftsförderungsprogramm des Landes NRW und dem Ziel2-Programm für die Stadt Dorsten mit 32.836 Euro.

Wer nun von dem Breitbandausbau profitieren möchte, muss sich jedoch selber darum kümmern. "Die Voraussetzungen sind erfüllt und die Betriebe können sich jetzt bei ihren Kundenberatern über die neuen Möglichkeiten informieren", erklärt Frank Neiling.

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