Yvonne Gebauer ließ sich von MINT-Schülerinnen und -Schülern ein paar selbst gebaute „Maschinen“ zeigen. © Petra Berkenbusch
Talentschule

Schulministerin Yvonne Gebauer lernte die Neue Schule in Dorsten kennen

Vor der Kabinetts- und Plenumssitzung stattete NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer am Mittwochmorgen der Neuen Schule in Dorsten einen Besuch ab. Dabei ging es nicht um Corona-Maßnahmen.

Bevor Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) am Mittag mit dem Düsseldorfer Kabinett die künftigen Corona-Maßnahmen diskutierte, erklärte sie bei einem Besuch an der Neuen Schule im Dorstener Stadtteil Holsterhausen: „Mir ist wichtig, dass die Schulen im Präsenzunterricht bis zu den Weihnachtsferien offen bleiben.“

Während vorgezogene Weihnachtsferien für die Ministerin keine Option sind, ist wohl damit zu rechnen, dass die – von vielen Schülerinnen und Schülern ohnehin freiwillig eingehaltene – Maskenpflicht im Unterricht wieder eingeführt wird. Für den späteren Tag „drohte“ die Ministerin eine neue Schulmail zu den Beschlüssen an. Eine von mehr als 90 in der Pandemie, mit der sich das Ministerium vor allem bei Lehrerinnen und Lehrern in der Vergangenheit nicht immer beliebt gemacht hat.

Hochbegabte Kinder beeindruckten die Ministerin

Mädchen und Jungen und das Kollegium an der Holsterhausener Sekundarschule bereiteten der Ministerin vor der Kabinetts- und Plenumssitzung einen entspannten Vormittag. Die Sekundarschule hatte die Ministerin eingeladen, um ihr inklusives und differenziertes Unterrichtskonzept vorzustellen. 26 hochbegabte Mädchen und Jungen aus den Klassen 5 bis 8 zeigten mit ihren Betreuerinnen Dr. Stefanie Marzian und Daniela Kasche der Ministerin und ihrem „Begleittross“ aus Staatssekretär, Landrat Bodo Klimpel, Vertretern der Bezirksregierung und Bürgermeister Tobias Stockhoff eindrucksvoll, wie viel Potenzial vergeudet wird, wenn Hochbegabungen nicht entdeckt werden.

Die meisten der 26 hochbegabten Schülerinnen und Schüler der Neuen Schule hatten nicht einmal eine Gymnasialempfehlung aus der Grundschule.

Über die Autorin
Redaktion Dorsten
Geboren und geblieben im Pott, seit 1982 in verschiedenen Redaktionen des Medienhauses Lensing tätig. Interessiert an Menschen und allem, was sie anstellen, denken und sagen.
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Petra Berkenbusch

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