Schulstart mit Maskenpflicht in Dorsten: „Knallhart durchgezogen“

Coronavirus

Die erste Woche ist um, die Temperaturen gehen wieder runter. Ein Schülersprecher und eine Lehrerin über die erste Woche Unterricht in Dorsten.

Dorsten

, 16.08.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Auf dem gesamten Schulgelände besteht NRW-weit seit dem Schulstart Maskenpflicht.

Auf dem gesamten Schulgelände besteht NRW-weit seit dem Schulstart Maskenpflicht. © Lydia Heuser

Einen ganzen Schultag mit Maske verbringen, und dann noch bei über 30 Grad? Nicht nur Schüler und Eltern zeigten sich kurz vor Schulstart besorgt. Teilweise heizten sich schon die leeren Klassenräume stark auf. Auch aus diesem Grund war der Schulstart in den Regelbetrieb eine Light-Version: Schulen starteten mit verkürztem Unterricht. Das Petrinum etwa machte Mittwoch und Donnerstag nach fünf Stunden Schluss.

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Schülersprecher Paul Kahla hat am Gymnasium Petrinum beobachtet, dass „die Maskenpflicht knallhart durchgezogen“ wird. Wenngleich sich alle an die Hygieneregeln hielten, stoße den Schülern auf, dass die Lehrer keine Maske tragen müssen. Das Land NRW schreibt Lehrern nur dann eine Maskenpflicht vor, wenn sie den vorgeschriebenen Sicherheitsabstand nicht einhalten können.

Schüler an den korrekten Sitz der Maske erinnern

Susanne Bender, Leiterin der Sekundarschule, zieht eine positive Bilanz. „Grundsätzlich ist es gut gelaufen“, meint sie. Für die meisten Kinder und Jugendlichen sei es selbstverständlich, Mund und Nase zu bedecken. Alle hielten sich daran, die Maske zu tragen. Jedoch müsste man die Schüler manchmal auf den korrekten Sitz hinweisen.

Dass es angesichts der Hitze anstrengend für die Schüler ist, ist ihr bewusst. „Wenn man sitzt, geht es noch, aber sobald man sich bewegt, wird es schwierig.“

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