Unfall auf A31 bei Dorsten: Zwei Schwerverletzte und stundenlang Stau

Unfall

In der Nacht zu Samstag ist es auf der A31 zwischen den Anschlussstellen Schermbeck und Dorsten-Lembeck zu einem schweren Unfall gekommen.

Dorsten

, 25.01.2020, 09:44 Uhr / Lesedauer: 1 min
Unfall auf A31 bei Dorsten: Zwei Schwerverletzte und stundenlang Stau

Bei einem Unfall auf der A31 bei Dorsten wurden in der Nacht zu Samstag zwei Personen schwer verletzt. © Guido Bludau

Am Freitagabend kam es auf der A31 zwischen den Anschlussstellen Schermbeck und Dorsten-Lembeck zu einem schweren Verkehrsunfall. Gegen 21.40 Uhr kollidierte in Fahrtrichtung Emden der Pkw eines 30-jährigen Deutschen aus Luxemburg mit dem Fahrzeug einer 36-jährigen Dorstenerin. Die Fahrer wurden schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Beide waren allein unterwegs.

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Schwerer Unfall auf der A31 bei Dorsten

Wie die Polizei mitteilte, befuhr der 30-Jährige den rechten Fahrstreifen, als er aus bislang ungeklärten Gründen nach rechts von der Fahrbahn abkam. Er prallte mit seinem Fahrzeug gegen die Schutzplanke und wurde zurück auf die Fahrbahn geschleudert.

Unfall auf A31 bei Dorsten: Zwei Schwerverletzte und stundenlang Stau

An beiden Unfallfahrzeugen entstand Totalschaden. © Guido Bludau

Dort kam er mittig zwischen den beiden Fahrstreifen zum Stehen. Die Dorstenerin fuhr laut Polizeiangaben auf das Fahrzeug auf. Der Aufprall war so heftig, dass bei einem Pkw ein Rad samt Aufhängung und bei dem anderen die komplette Hinterachse abgerissen wurden. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Die Unfallstelle erstreckte sich über mehrere hundert Meter, auch Leitplanken wurden erheblich beschädigt.

Vier Stunden Vollsperrung

Für die Dauer der Unfallaufnahme und die anschließenden Reinigungsarbeiten musste die A31 in Fahrtrichtung Emden für die Dauer von 4 Stunden voll gesperrt werden. Es kam zu einem Rückstau von 5 km.

Unfall auf A31 bei Dorsten: Zwei Schwerverletzte und stundenlang Stau

An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. © Guido Bludau

Die Feuerwehr wurde zunächst über einen automatisch ausgelösten intelligenten Notruf (ECALL) von einem der Unfallfahrzeuge alarmiert, ohne weitere Einzelheiten zu kennen. Erst auf der Anfahrt gingen weitere Notrufe bei den Kreisleitstellen von Polizei und Feuerwehr ein. Als die ersten Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, stellte sich erst die gesamte umfängliche Einsatzlage dar.

Die Feuerwehr musste die Verletzten versorgen und etliche weitere Unfallzeugen betreuen. Außerdem liefen Kraftstoffe und Betriebsmittel aus. Mitarbeiter der Dorstener Autobahnmeisterei erschienen ebenfalls vor Ort, um unter anderem die Fahrbahn von Splittern und Scherben zu reinigen.

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