Schwerer Unfall bei Lembeck: Bullifahrer schwer verletzt, Raser gefährden Rettungskräfte

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Bei einem schweren Verkehrsunfall bei Lembeck ist am Donnerstagmorgen ein 33-Jähriger schwer verletzt worden. Ersthelfer der Feuerwehr berichten von rücksichtslosen Rasern.

Lembeck

, 30.01.2020, 07:49 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ein 33-jähriger Gelsenkirchener ist am Donnerstagmorgen bei einem Unfall auf der L608 in Lembeck schwer verletzt worden. Rettungskräfte brachten den Mann ins Krankenhaus. In den Unfall waren weitere Verkehrsteilnehmer verwickelt, die Glück im Unglück hatten.

Laut Polizeiangaben fuhr ein 25-jähriger Wuppertaler mit einem Linienbus ohne Fahrgäste auf der L608. Als er nach links auf die Rekener Straße abbiegen wollte, kam es zur Kollision mit dem Kleintransporter eines 33-jährigen Gelsenkircheners, der dem Bus entgegen kam.

Hoher Sachschaden

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Bulli auf eine Verkehrsinsel geschleudert. Dabei stieß er mit drei Autos zusammen, die an der Kreuzung warteten. Der Bullifahrer erlitt schwere Verletzungen. Von den übrigen in den Unfall verwickelten Verkehrsteilnehmern wurden einige leicht verletzt, andere blieben unverletzt. Nach ersten Schätzungen der Polizei entstand Sachschaden in Höhe von rund 120.000 Euro.

Vier Fahrzeuge und ein Bus waren in den Unfall verwickelt.

Vier Fahrzeuge und ein Bus waren in den Unfall verwickelt. © Guido Bludau

Die Kreuzung nördlich des Lembecker Ortskerns kurz vor Klein Reken war zwischenzeitlich voll gesperrt. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Die freiwilligen Einsatzkräfte der Feuerwehr waren als erstes am Unfallort und kümmerten sich um die Verletzten.

Sie berichten von vielen Autofahrern, die trotz des laufenden Rettungseinsatzes und Dunkelheit mit hoher Geschwindigkeit die Einsatzstelle passierten. Es sei teilweise „überhaupt keine Rücksicht genommen“ worden, sagte Feuerwehrsprecher Dirk Heppner. Die Rettungskräfte seien durch dieses rücksichtslose Verhalten erheblich gefährdet worden.

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