Neue Technik für die Polizei auch in Dorsten - und so funktioniert sie

Polizei Dorsten

Mehr Sicherheit und einen schnelleren Informationsaustausch verspricht sich die Polizei auch in Dorsten von neuen Geräten und Fahrzeugen. So funktioniert die Technik.

Dorsten

09.11.2019, 12:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
Neue Technik für die Polizei auch in Dorsten - und so funktioniert sie

Polizisten im Außeneinsatz haben mit Bodycams künftig die Möglichkeit, in kritischen Situationen die Kamera einzuschalten und den Einsatz auf Video aufzuzeichnen. © Polizei Recklinghausen

Das Kennzeichen eines verdächtigen Autos mit dem Handy scannen und innerhalb von Sekunden überprüfen? Eine heikle Einsatzsituation durch Bodycams entschärfen? Den Weg zum Einsatz mit dem neuen Ford S-Max hinter sich bringen? Technische Neuerungen halten jetzt auch bei der Polizei Recklinghausen Einzug.

„Mit den neuen Technologien können wir Zeit sparen, Risiken minimieren und effektiver arbeiten. Es ist gut, dass sie jetzt in den Polizeialltag integriert werden, um sinnvoll bei immer weiter steigenden Anforderungen an die Polizei technisch Schritt halten zu können“, fasst Polizeipräsidentin Friederike Zurhausen die Vorteile der Neuerungen zusammen.

Das ändert sich mit den neuen Smartphones

Auf den Smartphones sind speziell für die Polizei entwickelte Apps installiert, mit denen Dokumente gescannt, Daten mit dem polizeilichen Bestand abgeglichen und untereinander mit einem Messenger kommuniziert werden kann.

Während sonst per Funk Personendaten und Kennzeichen durchgegeben und überprüft wurden, zeigen die Programme jetzt innerhalb von Sekunden an, ob das überprüfte Fahrzeug oder die Person gesucht werden. Der polizeieigene Messenger erlaubt es, Bilder oder personengebundene Hinweise verschlüsselt an die am Einsatz beteiligten Kollegen zu schicken und die Informationen allen gleichzeitig zur Verfügung stehen. Das Notizbuch kann in der Tasche bleiben, wertvolle Zeit für den Einsatz genutzt werden.

Von den landesweit 20.000 Smartphones wurden über 700 Geräte in die Kreispolizeibehörde Recklinghausen geliefert.

Darum sind Bodycams wichtig

Fast 9.000 Bodycams landesweit, davon die ersten 200 in der Polizeibehörde Recklinghausen sollen in Zukunft Übergriffe und Beleidigungen gegen Polizeibeamte verringern, im besten Fall verhindern

Die Kameras werden zunächst an Einsatzwachen und später auch an anderen Dienststellen für die Einsatzkräfte bereit liegen. Zu Schichtbeginn können sie an der Uniform befestigt werden und sind einsatzklar.

Polizisten im Außeneinsatz haben so zukünftig die Möglichkeit, in kritischen Situationen die Kamera einzuschalten und den Einsatz auf Video aufzuzeichnen. Die Daten werden an lokale Rechner übertragen und bleiben 14 Tage lang gespeichert. So können sie zur Gefahrenabwehr oder zur Verfolgung von Straftaten und Ordnungswidrigkeiten genutzt werden.

Das können die neuen Streifenwagen

Die neuen Vans überzeugen mit großer Ladekapazität, um die Ausrüstungsgegenstände wie Schutzwesten, Helme und Einsatztaschen zu verstauen. Weitere Details sind ein volldigitales Videosicherungssystem mit Kontrolldisplay in der Beifahrersonnenblende und eine Sondersignalanlage mit Arbeitsscheinwerfern nach vorn und zur Seite.

„Das Mitspracherecht bei der Auswahl der neuen Streifenwagen kam gut an. Die Kolleginnen und Kollegen haben unter anderem den Ford S-Max rund um die Uhr in allen Einsatzsituationen getestet und ihn für praktisch und geeignet befunden. Jetzt freuen sie sich darauf, ihn auch dauerhaft nutzen zu können“, erläutert die Polizeipräsidentin.

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