So geht es weiter mit dem Olymp Sportpark

Aufräumarbeiten haben begonnen

Zwei Monate nach dem verheerenden Feuer haben auf Maria Lindenhof die Aufräumarbeiten begonnen. Der Sportpark wird wieder aufgebaut, die Pläne sind bald spruchreif.

Dorsten

, 26.09.2017, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
So geht es weiter mit dem Olymp Sportpark

Zwei Monate nach dem verheerenden Brand wird die Ruine des Olymp Sportparks in den nächsten Wochen beseitigt.

Die Bilder vom flammenden Inferno haben sich in seinen Kopf gebrannt. Das Feuer hat Ende Juli sein Lebenswerk zerstört, doch inzwischen ist die Zuversicht zurück. „Im Kopf steht der neue Olymp Sportpark für mich schon“, gibt Betreiber Herbert Thiel zu.

Verkohlte Überreste werden weggebaggert

Seit Kurzem werden die verkohlten Überreste des ehemaligen Olymp Sportparks auf dem abgesperrten Gelände an der Brüderstraße 2 weggebaggert. Beginnend von der Hinterseite an der Petrinum-Sporthalle, wird sich die Spezialfirma langsam nach vorne arbeiten und in den kommenden vier bis fünf Wochen die Brandruine komplett entfernen. Zurück bleibt eine Schotterfläche. Dann könnte eigentlich schon das neue Fundament gegossen werden. Denn der neue Olymp Sportpark wird am Standort des alten Fitnessstudios und der bisherigen Tennishalle entstehen.

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Die vergangenen Wochen standen für Herbert Thiel und seinen Partner Martin Göritz im Zeichen der Ideensuche für das neue Gebäude. Sie haben sich Inspirationen in vielen vergleichbaren Sportstätten geholt. Der beauftragte Architekt sitzt nun an den letzten Feinheiten für die Innenraumgestaltung. Hell soll es werden, lichtdurchflutet geradezu, mit großen Kursräumen, so die Vorgabe.

"Reinkommen und wohlfühlen"

„Heute kann man mit ganz einfachen Mitteln ein angenehmes Raumklima schaffen und zugleich eine gute Akustik, wichtig für eine gute Trainingsatmosphäre“, schwärmt Thiel von seinen Eindrücken aus anderen Studios. „Reinkommen und wohlfühlen, das wird unser Ziel sein.“ Je konkreter die Pläne werden, desto besser kann auch mit infrage kommenden Bauunternehmen verhandelt werden. Ende Oktober sollte das Team für den Wiederaufbau stehen.

„Egal,wie toll unsere neuen Räume werden, das Wichtigste ist“, fasst Herbert Thiel zusammen, „dass die Mitarbeiter uns treu geblieben sind und die Mitglieder sich regelmäßig melden. Sie fragen nach, wann sie wieder mit uns rechnen können, und viele trainieren ja inzwischen mit ihren langjährigen Trainern im Atlantis.“

Die Kooperation mit dem städtischen Bad könnte mittelfristig noch enger werden. Bürgermeister Tobias Stockhoff bestätigte, dass es vielleicht sogar eine bauliche Annäherung geben könnte. Dies sei aber nur eine von mehreren Optionen und hänge auch mit der künftigen Ausrichtung des Freizeitbades zusammen, das ja auch in die Jahre kommt.

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