So wurde der Lippe-Polder-Park zum magischen Ort

Lippe und Kanal vereint

Meterlange Schläuche lagen auf dem Boden, Feuerwehr und THW hatten das Blaulicht ihrer Löschfahrzeuge eingeschaltet. Aus dem Schläuchen spritzte das Wasser in hohen Bögen über den Holz-Pavillon. Aber nein, der Lippe-Polder-Park stand am Samstagabend nicht in Flammen.

Dorsten

, 23.08.2015, 11:17 Uhr / Lesedauer: 1 min
So wurde der Lippe-Polder-Park zum magischen Ort

Wasser aus Lippe und Kanal vereinte sich über dem Polder-Pavillon.

Die zahlreich erschienenen Besucher waren am Samstag gegen 21 Uhr Zeugen eines der Höhepunkte in den 70 Tagen "Poldering". Als Bürgermeister Tobias Stockhoff den Befehl „Wasser marsch!“ gab, entstand für einige Minuten so etwas wie ein dritter Fluss, eine Wasserbrücke zwischen Lippe und Kanal.

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Der dritte Fluss im Lippe-Polder-Park

Mit Unterstützung von THW und Feuerwehr entstand im Lippe-Polder-Park "der dritte Fluss" - die Vereinigung von Lippe und Kanal.
23.08.2015
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Als die Feuerwehr an der Imbiss-Bude eintraf, waren die Flammen schon erstickt.© Foto: Guido Bludau
"Wasser marsch" hieß es am Samstagabend pünktlich um 21 Uhr im Polderpark Dorsten© Foto: Petra Bosse
Zahlreiche Besucher genossen das tolle Ambiente am Samstagabend im Polderpark.© Foto: Petra Bosse
Zahlreiche Besucher genossen das tolle Ambiente am Samstagabend im Polderpark.© Foto: Petra Bosse
Ann Katrin Böckenhoff (l.) und Marion Taube in bester Laune am Samstagabend im Polderpark Dorsten© Foto: Petra Bosse
© Foto: Joachim Lücke
Warten auf das große Ereignis im Polderpark© Foto: Petra Bosse
"Wasser marsch" hieß es am Samstagabend pünktlich um 21 Uhr im Polderpark Dorsten© Foto: Petra Bosse
"Wasser marsch" hieß es am Samstagabend pünktlich um 21 Uhr im Polderpark Dorsten© Foto: Petra Bosse
Wasser aus Lippe und Kanal vereinte sich über dem Polder-Pavillon.© Foto: Petra Bosse
© Foto: Joachim Lücke
© Foto: Joachim Lücke
© Foto: Joachim Lücke
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Dazu wurden zwei lange Wasserbecken des THW von den Löschzügen Altstadt und Hervest 1 der Freiwilligen Feuerwehr mit Kanal- bzw. Lippewasser gefüllt, bei einbrechender Dunkelheit wurde Wasser minutenlang von beiden Seiten quer über den Holzpavillon gespritzt. Die beiden Wasserstrahlen kreuzten sich über dem Pavillon, Lippe und Kanal waren symbolisch vereint. „Der Polder-Park wurde zu einem magischen Ort“, sagte Zuschauerin Hille Lüdcke später beeindruckt.

Einzigartig wurde dieser Moment auch durch die 30 beleuchteten Metallfässer, die Künstlerin Ann-Katrin Böckenhoff beigesteuert hatte. Kuratorin Marion Taube sprach von „einem kleines Stück Unendlichkeit“. 

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