Sonne, Sand und Party

Lembeck Es ist halb elf, da geht ein Beben durch die Halle. Laser schießen durch den Raum, tauchen die Halle in ein grün-bläuliches Licht. Die Musik wird lauter, jeder Beat des Basses lässt das Herz höher schlagen und jetzt ist klar: Die Party ist eröffnet.

02.07.2007, 18:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

«Das ist die Mega-Hammer- Party!», schreit Party-Gast Sebastian Böing, um die Musik ein wenig übertönen zu können. Die Location sei einfach perfekt, genau wie die gesamte Atmosphäre und Stimmung.

Seit neun Uhr ist die Beach Party der Lembecker Landjugend in der Maschinenhalle bei Sprenger am Samstag geöffnet. Neben Hauptattraktionen wie dem Beach-Bungee-Jumper, dem Pool und aufgeschüttetem Sand gibt es zahlreiche Kleinigkeiten wie Wasserpistolen und Sangria-Eimer, die das Strandfeeling so richtig aufleben lassen.

«Preise nicht optimal»

Der gesamte Vorstand der KJLB Lembeck im Alter von 16 bis 22 Jahren hat ehrenamtlich geplant und organisiert, um diesen Abend zu etwas ganz Besonderem zu machen.

Johannes Micheel und Hanna Thier, die Vorsitzenden der Landjugend, stehen draußen. Für beide ist es die Party-Premiere als Vorsitzende und sie hoffen, dass alles glatt läuft. Genau wie das Deutsche Rote Kreuz. Mit drei Wagen und sieben Mann sind sie angerückt. Carsten Liegerath, Verantwortlicher der Truppe, hofft auf einen ruhigen Abend: «Doch sicher sein kann man ja nie.»

Währenddessen wird ein paar Meter weiter ausgelassen gefeiert. Mittlerweile ist die Halle brechend voll. Der DJ Dirk Welk legt alles von Trance bis Black Music auf und immer wieder ertönt ein «Zicke Zacke, Zicke Zacke, Heu, Heu, Heu!» Die Menge tobt. «Es ist einfach geil hier», so Alex Schmitt. Er ist nun schon zum vierten Mal dabei. «Aber diese ist die beste Party bisher.»

«Nur die Preise sind noch nicht so optimal», bemängelt Tatjana Jensen. «Wer sich da mal ein paar Bier oder Cocktails leisten möchte, muss schon zehn bis 20 Euro hinblättern.»

Keine Zwischenfälle

Inzwischen ist es halb zwei und kein Ende der Feier in Sicht. Weder das Deutsche Rote Kreuz noch die Landjugend selbst haben irgendwelche Zwischenfälle zu vermelden. Alles ganz ruhig, so wie es sich die Organisatoren vorher wünschten. aks

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