Nach langer Hängepartie: Bei Spielplätzen in Dorsten geht es jetzt ans Eingemachte

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Zahlreiche Spielplätze sollen in Dorsten aufgegeben, andere dafür attraktiver gemacht werden. Das sieht ein Konzept der Stadt vor. Jetzt steht fest, welche Standorte es zuerst trifft.

Dorsten

, 09.02.2020, 06:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

In die Dorstener Kinderspielplätze kommt nach langem Vorlauf und vielen Verzögerungen Bewegung: Die Stadt will rund 40 ihrer insgesamt 160 Spiel- und Bolzplätze aus Kostengründen aufgeben. Entweder, weil sie heutigen spielpädagogischen Anforderungen nicht mehr genügen. Oder weil sie an Standorten liegen, wo kaum noch Familien mit kleinen Kindern leben. Im Gegenzug werden andere Spielplätze besser ausgestattet.

Entscheidung am Donnerstag

Bereits seit Beginn der Haushaltssanierung im Jahr 2012 steht fest, dass in Sachen Kinderspielplätze etwas getan werden soll. Jetzt ist die Hängepartie vorbei, jetzt geht es ans Eingemachte. Die Stadt hat die ersten sechs Spielplätze aufgelistet, die entweder aufgewertet oder aber in Grünflächen umgewandelt werden sollen. Der Jugendhilfeausschuss wird am Donnerstag (13. Februar) über die Vorschläge entscheiden.

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Im Rathaus plant man, in diesem Jahr mehr Spielplätze fit zu machen als welche schließen zu wollen. 200.000 Euro will die Stadt dafür in 2020 in die Hand nehmen. Attraktiver gestaltet werden sollen davon die Spielplätze am Napoleonsweg in Barkenberg (50.000 Euro), Friedensplatz in Holsterhausen (50.000 Euro), die größere der beiden Spielflächen am Marderweg auf der Hardt (60.000 Euro) und der große Platz am Gustav-Mahler-Weg in der Feldmark (24.000 Euro).

Zwei werden Grünflächen

Zwei Plätzen hingegen droht in 2020 der Rückbau, Kosten: jeweils 8000 Euro. Die Standorte sind diejenigen am Winkelkamp in Wulfen und am Tiggelkamp in Holsterhausen. Im Endeffekt erhofft sich die Stadt, allein durch diese sechs Maßnahmen jährlich 1000 Euro bei den Unterhaltungskosten zu sparen.

Ausstattung noch unklar

Noch steht nicht fest, was für die jeweiligen Spielplätze konkret an neuer Ausstattung angeschafft wird. Auch wann genau der Umbau läuft, ist laut Stadt noch unklar. Fest steht aber, dass nun nach und nach die weiteren vorgesehenen Spielplätze auf der Prioritätenliste abgearbeitet werden. Die verwaltungsinterne Arbeitsgruppe will jeweils im November der Politik die Maßnahmen für das Folgejahr vorlegen.

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