Sportstätten-Angebot für jeden Zweiten „gerade richtig“

rnOnline-Umfrage

Das Sportstätten-Angebot in Dorsten bewerten fast 50 Prozent unserer Umfrage-Teilnehmer als „gerade richtig“. Kunstrasenplätze und eine dringend benötigte Sporthalle werden gebaut.

Dorsten

, 25.08.2020, 17:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Rund 20.000 Dorstener sind nach Angaben der Verwaltung in mehr als 100 Vereinen des Breiten- und Leistungssports aktiv. „Sport in Dorsten ist eine bürgerschaftliche Macht“, sagt der Sportkoordinator der Stadt, Michael Maiß.

Er lobt die Vorstände, die „tolle Arbeit leisten“ und „gemeinsam mit der Stadt die Verantwortung für eine gute Infrastruktur“ übernehmen. „Unsere Sportvereine sind Treffpunkte, Freizeitvertreib, wichtige Klammern in den Stadtteilen und Quartieren.“

Fast 50 Prozent finden Sportstätten-Angebot „gerade richtig“

Knapp die Hälfte (47 Prozent) der rund 700 Teilnehmer unserer Online-Umfrage zur Arbeit der Stadtverwaltung bezeichnete das Angebot an Sportstätten in Dorsten als „gerade richtig“. Maiß sieht darin eine Bestätigung für den Kurs der vergangenen Jahre: „Trotz aller Finanznöte ist es uns gemeinsam mit den Vereinen gelungen, eine breit aufgestellte Landschaft für den Sport zu erhalten und zu unterhalten.“

Jeder vierte Teilnehmer der Umfrage ist der Meinung, das Sportstätten-Angebot sei „eher zu wenig“, hinzu kommen noch einmal rund 8 Prozent, denen das Angebot „zu wenig“ ist.

Nach und nach würden nun Kunstrasenplätze geschaffen und die Bäder in Wulfen-Barkenberg und Lembeck habe man in Kooperation mit den Vereinen erhalten können, betont Maiß. Der Stadtrat habe im vergangenen Jahr „eine nachhaltige Strategie“ auf den Weg gebracht, die Infrastruktur für den Schul- und Vereinsport mittelfristig zu erneuern. „Auf diesem Weg wird es keine Wunder geben, aber die Gewissheit, dass die Stadt Jahr für Jahr Geld in die Hand nimmt, damit unsere Sportstätten insgesamt auf einem modernen, zukunftsfähigen Niveau erhalten bleiben.“

Viele Sporthallen sind alt und sanierungsbedürftig

An Arbeit dürfte es in den kommenden Jahren nicht mangeln. Die meisten Sporthallen sind älter als 30 Jahre und entsprechend sanierungsbedürftig, einige sind unter Berücksichtigung wirtschaftlicher oder baulicher Aspekte schon gar nicht mehr sanierungsfähig.

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Zentraler Punkt der im vergangenen Jahr vom Rat beschlossenen Sporthallen-Strategie der Stadt ist zunächst der Bau einer neuen Vierfach-Sporthalle in Holsterhausen im Umfeld der Neuen Schule Dorsten. Die soll dann auch Ausweichmöglichkeiten bieten, damit anderswo saniert werden kann.

Beispiel Petrinum-Halle: Die viel genutzte Sporthalle ist stark sanierungsbedürftig und müsste für eine Erneuerung länger geschlossen werden - in den übrigen Hallen ist aber zu wenig Platz, um dort vorübergehend den Schul- und Vereinssport aus der Petrinum-Halle unterzubringen.

Die Stellungnahme der Verwaltung zu den Umfrage-Ergebnissen kann oft nur zusammengefasst veröffentlicht werden. Vollständig nachzulesen ist sie auf www.dorsten.de
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