St.-Elisabeth-Krankenhaus Dorsten bittet um Verzicht auf Besuche

Coronavirus

Es wird zu viel: Das St.-Elisabeth-Krankenhaus appelliert an alle Besucher, ihre Stippvisiten bei Patienten auf ein Mindestmaß zu beschränken. Sonst droht eine Rückkehr zum Besuchsverbot.

Dorsten

, 20.05.2020, 13:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Krankenhaus bittet um Zurückhaltung bei Besuchen.

Das Krankenhaus bittet um Zurückhaltung bei Besuchen. © picture alliance/dpa

Die Regel „1-1-1-1“ sollte die Besucherzahlen im St.-Elisabeth-Krankenhaus einschränken, aber der Besucherandrang ist seit Montag (18. Mai) ungebrochen. Die Krankenhausgesellschaft appelliert deshalb an die Bevölkerung, auf unnötige Krankenhausbesuche zu verzichten. Damit spricht die Klinik vor allem Angehörige derjenigen Patienten an, die nur wenige Tage im Dorstener Krankenhaus behandelt werden.

Ein Patient darf pro Tag eine Stunde Besuch von einem Besucher bekommen, das ist nach den Vorgaben des Landes NRW erlaubt. Damit dieser Besucher das Krankenhaus betreten darf, muss er im Vorfeld vom Patienten als Kontaktperson benannt worden sein.

Klinikleitung droht mit Wiedereinführung des Besuchsverbots

„Zum Schutz unserer Bürger, Patienten und Mitarbeiter appellieren wir an die Vernunft und Eigenverantwortung jedes Einzelnen, um die Verbreitung des Coronavirus zu hemmen. Andernfalls sehen wir uns dazu gezwungen, das Besuchsverbot wieder einzuführen“, so Dr. Andreas Weigand, Geschäftsführer des Klinikverbundes.

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Unabhängig davon gilt weiterhin das Besuchsverbot für Aufnahme- und Isolierstationen. Ausnahmen in Einzelfällen bedürfen einer Absprache mit dem ärztlichen Personal. Weitere Informationen hierzu sowie rund um die KKRN GmbH und das Thema Coronavirus finden Interessierte im Internet sowie auf dem neuen Facebook- und Instagram-Kanal des Klinikverbundes.

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