Stadt Dorsten bietet Menschen mit Hörproblemen moderne Technik an

10.000 Euro-Investition

Die Stadt möchte auch Bürgern mit Hörbeeinträchtigungen die Möglichkeit bieten, an Veranstaltungen teilzunehmen. Dazu wurden insgesamt knapp 10.000 Euro in technische Hilfsmittel investiert.

Dorsten

17.02.2020, 15:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
Im Bild (v.r.): Dorothee Melis (Mitarbeiterin Bürgerbüro), Sabine Fischer (Leiterin Stadtagentur), Bürgermeister Tobias Stockhoff, Petra Kuschnerenko (Demografiebeauftragte), Monika Heisterklaus (Leiterin Bürgerbüro) und Mechthild Lienemann (betroffene Bürgerin)

Im Bild (v.r.): Dorothee Melis (Mitarbeiterin Bürgerbüro), Sabine Fischer (Leiterin Stadtagentur), Bürgermeister Tobias Stockhoff, Petra Kuschnerenko (Demografiebeauftragte), Monika Heisterklaus (Leiterin Bürgerbüro) und Mechthild Lienemann (betroffene Bürgerin) © Stadt Dorsten

Folgende technische Hilfsmittel stehen den Bürgerinnen und Bürgern in Dorsten zur Verfügung:

  • Die FM-Anlage: Im vergangenen Jahr hat die Stadt Dorsten im Rahmen des Landesförderprojektes Digi-Quartier mit Unterstützung des Fördervereins Gemeinschaftshaus Wulfen eine induktive Höranlage für neun Personen angeschafft. Praktisch verstaut in einem Roll-Koffer kann dieses Empfänger-Sender-System bequem für Veranstaltungen ausgeliehen werden.

Bei dem Gerät handelt es sich um die Roll-Koffer mit FM–Anlage und tragbaren Sendern/Empfänger-Geräten, die sich Bürger ausleihen können.

Bei dem Gerät handelt es sich um die Roll-Koffer mit FM–Anlage und tragbaren Sendern/Empfänger-Geräten, die sich Bürger ausleihen können. © Stadt Dorsten

Von den Kosten in Höhe von 6800 Euro wurden 5000 Euro über das Landesförderprojekt finanziert. Die verbliebenen Kosten wurden über das Bürgerbudget und über Zuschüsse des Fördervereins abgedeckt. Weitere Informationen erhalten Bürger im Gemeinschaftshaus Wulfen oder über das Projekt Digi-Quartier bei Jasmin Bendick unter Tel. (02369) 209611; per E-Mail an jasmin.kuhlmey@dorsten.de

  • Mobile FM–Tischanlage: Für das Bürgerbüro, das Beratungs- und Infocenter Pflege und die Rentenstelle wurden mit Demografiemitteln der Stadt Dorsten drei mobile Tischgeräte angeschafft, die es Betroffenen ermöglichen, ihr Anliegen über ein Sender/Verstärker-System in den jeweiligen städtischen Fachbereichen vorzubringen.

Die Anschaffungskosten sind mit 900 Euro gut angelegt. Die Geräte haben sich schon einige Male als nützlich erwiesen. Monika Heisterklaus, Leiterin des Bürgerbüros, weist darauf hin, dass Bürger unter www.qtermin.de/stadt-dorsten-bb (alternativ über die Startseite der städtischen Website) jederzeit bequem einen Termin für ihr Anliegen im Bürgerbüro vereinbaren können. Dadurch ersparen sie sich lange Wartezeiten an Tagen, an denen das Bürgerbüro im Rathaus von überdurchschnittlich vielen Bürgern aufgesucht wird. „Falls der Einsatz der mobilen FM-Tischanlage beim Besuch im Bürgerbüro erforderlich sein sollte, bitten wir um Mitteilung. Dann können wir das Gerät problemlos am Platz bereitstellen und uns auf die Anliegen vorbereiten“, sagt Monika Heisterklaus.

  • Tour-Guide-System der Stadtinfo: Auf Anregung von Bürgern und Betroffenen rüstet die Stadtinfo das Tour-Guide- System auch für Menschen mit Hörbeeinträchtigungen um. Zukünftig soll es durch technische Ergänzungen möglich sein, ohne mit auditiven Einschränkungen an Stadtführungen teilzunehmen. Möglich wurde diese technische Umrüstung in Höhe von rund 2000 Euro durch eine finanzielle Beteiligung des Jüdischen Museums und aus Mitteln des Altstadtfonds.

Das Tour-Guide-System der Stadtinfo kann auch bei anderen Veranstaltungen verwendet werden. Eine Anfrage hierzu kann jederzeit an die Stadtinfo gestellt werden - unter Tel. (02362) 308080 oder per E-Mail an stadtinfo@dorsten.de

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