Stadt wurde für vorbildliches Projekt Stadtkrone/Bürgerpark Maria Lindenhof ausgezeichnet

Soziale Stadt NRW

Große Ehre für die Stadt: Mit der „Stadtkrone/Bürgerpark Maria Lindenhof“ ist die Stadt als „Vorbildprojekt der Sozialen Stadt in NRW“ ausgezeichnet worden. Dafür gab es Urkunde und Blumen.

Dorsten

05.12.2019, 14:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
Stadt wurde für vorbildliches Projekt Stadtkrone/Bürgerpark Maria Lindenhof ausgezeichnet

Im Amphitheater auf Maria Lindenhof fanden im Sommer auch regelmäßige Kultur-Veranstaltungen statt. © Foto: Sabine Bornemann

Neben prämierten Projekten aus Dortmund, Duisburg, Bielefeld und Bonn hat auch Dorsten mit einem besonders innovativen Aktivierungsprozess überzeugt. Das Projekt „Stadtkrone/Bürgerpark Maria Lindenhof“ ist eine Teilmaßnahme des Stadterneuerungsprozesses „Wir machen Mitte“, durch den bis Ende 2022 mit einem Gesamtvolumen von rund 40 Millionen Euro etwa 35 Maßnahmen umgesetzt werden.

Vorbildhaftes und innovatives Handeln

Die Preisverleihung fand anlässlich der Festtagung des Städtenetzes Soziale Stadt NRW zum 20. Bestehen des Bund-Länder-Programms „Soziale Stadt“ auf der Zeche Zollverein in Essen statt. In der Erklärung der Jury hieß es: „Die Stadt Dorsten, der Bürgerparkverein Maria Lindenhof und weitere lokale Partner werden mit dem Projekt für ihr vorbildhaftes und innovatives Handeln im Rahmen des Bund-Länder-Programms Soziale Stadt und die damit verbundene außergewöhnliche Praxisarbeit ausgezeichnet“.

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Den Preis nahmen Dorstens Technischer Beigeordneter Holger Lohse, der als Projektleiter für den Gesamtprozess „Wir machen Mitte“ verantwortlich ist, und Mila Ellee, Projektkoordinatorin der Maßnahme „Stadtkrone/Bürgerpark Maria Lindenhof“, entgegen. Für den Bürgerparkverein Maria Lindenhof war Parkbürgermeister Hans Kratz dabei. Als Geschäftsführer der Agentur Schaukelbaum nahm Birger Schwalvenberg an der Preisverleihung teil.

Thomas Kufen, Oberbürgermeister der Stadt Essen, die für die Städtebauförderung zuständige Landesministerin Ina Scharrenbach sowie weitere geladene Gäste haben im Erich-Brost-Pavillon auf die Ergebnisse von 20 Jahren erfolgreicher Bund-Länder-Programmumsetzung zurückgeblickt. Unter dem Titel „Heute für Morgen“ wurde auch ein Blick auf die Zukunft des Programms „Soziale Stadt“ und der Städtebauförderung im Allgemeinen geworfen.

Die Beteiligungsphase im Prozess „Stadtkrone/Bürgerpark Maria Lindenhof“ ist in unterschiedlichen Gremien und offenen Veranstaltungen mehrstufig angelegt. Alle Anregungen werden vom Landschaftsplanungsbüro Vennemann geprüft und fließen in die Entwürfe ein.

Stadt wurde für vorbildliches Projekt Stadtkrone/Bürgerpark Maria Lindenhof ausgezeichnet

Robert Ambrée (Montag Stiftung Urbane Räume), Stefan Schwarz (Leiter des Amts für Stadterneuerung und Bodenmanagement der Stadt Essen), Holger Lohse (Technischer Beigeordneter der Stadt Dorsten), Hans Kratz (Vorsitzender Bürgerparkverein Maria Lindenhof e.V.), Mila Ellee (Referentin des Technischen Beigeordneten und Projektkoordinatorin), Birger Schwalvenberg (Geschäftsführer Agentur Schaukelbaum) und Carsten Tum (Geschäftsführer der Entwicklungsgesellschaft Duisburg). © Holger Krüssmann

Mit der Unterstützung der Agentur Schaukelbaum ist ab 2018 ein vielseitiges Kulturprogramm initiiert worden. Ab 2020 wird der Park baulich umgestaltet. Neben einem großen Wasserspielplatz erhält er auch eine neue Landmarke: die „Stadtkrone Dorsten“. Als Symbol des Wandels und als Ort der Beteiligung bei der Neugestaltung soll der lichte Pavillon dienen - eine Mischung aus Skulptur und Gebäude auf dem Plateau an der westlichen Spitze des Freizeitparks.

Lösung zur Erhaltung der Gastrononmie wird gesucht

Aus dem Anstiftungsprozess „Stadtkrone“ heraus, initiiert von Marion Taube, wurde der Freizeitpark ins Bewusstsein der Dorstener Bürger zurückgerufen. Rund 40 Jahre nach der Eröffnung der Parkanlage wird er nun wieder als Bürgerpark genutzt und von vielen Akteuren bespielt. Als erster Verstetigungsprozess hat sich der Trägerverein „Bürgerpark Maria Lindenhof e.V.“ um Parkbürgermeister Hans Kratz gegründet. Gemeinsam mit dem Team Schaukelbaum wird derzeit eine langfristige Lösung zur Erhaltung der Gastronomie „Oude Marie“ oberhalb des Amphitheaters gesucht. Wie schon in diesem Jahr soll auch in den kommenden Jahren ein Sommerkulturprogramm installiert werden.

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