Das Stadtkrone-Bauwerk kann seit dem Wochenende aus der Nähe besichtigt werden. © Stefan Diebäcker
Bürgerpark Maria Lindenhof

Stadtkrone-Bauwerk schon von Vandalismus gezeichnet

Kurz nach der Freigabe gibt es schon den ersten Vandalismus-Schaden am Stadtkrone-Bauwerk. Eigentlich soll es dem Bürgerpark Maria Lindenhof die sprichwörtliche Krone aufsetzen.

Ein Ort der Begegnung, der Naherholung, der Ruhe und der Inspiration soll der Bürgerpark Maria Lindenhof werden. Und das Bauwerk Stadtkrone, das auf einem Plateau an der westlichen Spitze des Freizeitparks errichtet wurde, soll ein Symbol des Wandels sein. Das hat wohl jemand bewusst missverstanden.

Kurz nach der inoffiziellen Freigabe Ende der letzten Woche haben sich wahrscheinlich am Wochenende Vandalen an dem Pavillon zu schaffen gemacht. Einige Holzbalken wurden mit Schriftzeichen und Graffiti verunstaltet. Das war sicherlich nicht der Plan, als von einer „Symbiose aus Landschaftsbauwerk und Kunstobjekt“ die Rede war.

„Das Graffito wird in Zusammenarbeit mit Dorstener Arbeit und Bürgerparkverein entfernt“, versicherte Stadtsprecher Ludger Böhne am Montag. „Auch eine Hinweistafel für die Benutzung des Objekts wird es noch geben.“

Einige Holzbalken sind bereits durch Schriftzeichen und Graffiti beschmiert worden. © Stefan Diebäcker © Stefan Diebäcker

Die offizielle Eröffnung des Bauwerkes und die Übergabe an die Bevölkerung wird nach Angaben der Stadtverwaltung aufgrund der Corona-Pandemie zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen – geplant ist sie im Zuge der Gesamteröffnung des Bürgerparks im Spätsommer.

Der Park selbst ist zurzeit gesperrt, das Stadtkrone-Bauwerk ist über den südlichen Lippe-Deich zu erreichen. „Am südlichen Zugang vom Kanal aus müssen noch Geländer angebracht werden“, sagte Ludger Böhne auf Anfrage. Ein Hinweisschild war am Montagvormittag bereits am Lippedeich montiert.

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Redaktionsleiter in Dorsten
Veränderungen gab es immer, doch nie waren sie so gravierend. Und nie so spannend. Die Digitalisierung ist für mich auch eine Chance. Meine journalistischen Grundsätze gelten weiterhin, mein Bauchgefühl bleibt wichtig, aber ich weiß nun, ob es mich nicht trügt. Das sagen mir Datenanalysten. Ich berichte also über das, was Menschen wirklich bewegt.
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Stefan Diebäcker