Stele erinnert ans Kohlhaus

DORSTEN Seit dem 13. September hatte die Skulptur "Dorsten I-IV/2008" von Hermann J. Kassel im Kubus am Recklinghäuser Tor seinen Platz. Die Kohlensteele, ein Projekt für die Kulturhauptstadt 2010, hat bis gestern vor allem die Kinder erfreut. Denn Hermann J. Kassel hatte in das Kunstwerk einen Seifenblasenautomat eingebaut.

von Von Rüdiger Eggert

, 20.11.2008, 18:06 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Kohleskulptur wurde am Donnerstag abtransportiert.

Die Kohleskulptur wurde am Donnerstag abtransportiert.

Am Donnerstag rückte Fuhrunternehmer Gisbert Suden mit seinen Oldtimer-Tieflader, ein Krupp-Lkw aus dem Jahr 1963, an. Vorsichtig wurde die drei Tonnen schwere Skulptur verladen und im Schritttempo an ihren endgültigen Platz gebracht.

Die Stele wird am Endpunkt des Gahlenschen Kohlenweges in der Nähe des Bootshauses am Kanal aufgestellt. Dort befand sich bis früher das so genannte Kohlhaus. Seit 1767 stand das Kohlhaus am Ufer der Lippe. Dann wurde die Lippe umgeleitet und in das ehemalige Flussbett des Wesel-Datteln-Kanals verlegt. Dieser wurde 1972 verbreitert, das Kohlhaus musste abgerissen werden. Jetzt steht dort das Clubhaus des Rudervereins. Hier soll die Kohlestele künftig an das Kohlhaus und den Gahlenschen Kohlenweg erinnern.

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