Stockende Haus-Sanierung blockiert den Fußweg

An der Kirchhellener Allee

Fast genau vier Jahre ist es inzwischen her, dass es in dem Haus an der Kirchhellener Allee neben dem Tattoostudio gebrannt hatte – und noch immer tut sich in Sachen Sanierung nur sehr wenig. In den vergangenen Tagen und Wochen erreichten uns mehrere Beschwerden von Lesern, die sich über die Verkehrs-Situation vor Ort beschwerten.

DORSTEN

von Von Michael Klein

, 28.11.2011, 17:42 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Fußweg- und Radweg an der Kirchhellener Allee: In Höhe des Brandhauses ist das Durchkommen schwierig, und auf der anderen Starßenseite ist das Radfahren nur in einer Richtung erlaubt.

Der Fußweg- und Radweg an der Kirchhellener Allee: In Höhe des Brandhauses ist das Durchkommen schwierig, und auf der anderen Starßenseite ist das Radfahren nur in einer Richtung erlaubt.

Seitdem stehen Kran und Container neben der Straße und sorgen dafür, dass der Fuß- und Radweg stark verengt wurde. „Da ist nicht mehr als 80 bis 90 Zentimeter Platz“, schimpfte ein Leser unserer Zeitung. Ein anderer verwies darauf, dass hier ein Schulweg verläuft. „Da kommt es morgens und mittags immer wieder mal zu kleineren Kollisionen zwischen radfahrenden Schülern“, hat ein anderer Leser beobachtet. Zwar ist die Benutzung des Radweges auf dieser Straßenseite nur für die stadtauswärts fahrenden Radler erlaubt und ausgewiesen, aber viele Kinder, die in Richtung der Innenstadt-Schulen unterwegs sind, benutzen dennoch diesen Weg.

Lisa Bauckhorn, Pressesprecherin der Stadt, kündigte an, dass sich die Stadt ein Bild davon machen werde, ob der Rad- und Fußweg ausreichend breit ist oder nicht. Weitere Maßnahmen schloss sie aber aus. „Wir können nicht einfach anordnen, dass ein Baukran abgezogen wird, nur weil sich ein halbes Jahr an der Baustelle nichts tut.“ Am Haus selbst hängt ein „Zu verkaufen“-Schild der Volksbank Schermbeck. „Wir haben das Objekt seit zwei Wochen im Kundenauftrag in unserer Vermittlungsliste“, erklärte die zuständige Mitarbeiterin der Immobilien-Abteilung. „Da die Besitzer das Haus kernsaniert verkaufen wollen, gehe ich davon aus, dass es dort bald wieder mit den Arbeiten weitergehen wird.“

Lesen Sie jetzt